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Sprüche über Vertrauen

236 Sprüche — Seite 8

Ohne Vertrauen bleibt selbst Nähe unsicher und jedes Miteinander brüchig. Es ist die Bereitschaft, sich dem anderen zu öffnen, ohne völlige Kontrolle zu behalten, und macht damit Beziehungen erst wirklich lebendig. Deshalb gehört dieses Thema zu den kostbarsten und zugleich verletzlichsten Kräften des menschlichen Lebens.

Sein Wert zeigt sich besonders dort, wo Enttäuschung möglich wäre und dennoch Zuversicht gewagt wird. Vertrauen wächst langsam, bewährt sich im Alltag und kann durch Verlässlichkeit stärker werden als durch jedes große Versprechen.

  1. Frauen misstrauen Männern im Allgemeinen zu sehr und im Besonderen zu wenig.

    Gustave Flaubert

  2. Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann; du kannst selbst gegen die, welche dir nicht gefallen, verbindlich und höflich sein, ohne falsch und …

    Helmuth James Graf von Moltke

  3. Einem trauen ist genug, keinem trauen ist nicht klug; doch ist's besser, keinem trauen als auf gar zu viele bauen.

    Friedrich von Logau

  4. Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Aber sie wächst durch die schwierigen Zeiten, die beide gemeinsam bewältigen.

    Rainer Haak

  5. Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden, unseren vertrauten Lebensgefährten.

    Anselm Feuerbach

  6. Die Lieb umfaßt des Menschen volles Leben, sie ist sein Kerker und sein Himmelreich. Wer sich in Demut liebend hingegeben, der dient und herrscht zugleich.

    Adelbert von Chamisso

  7. Die reine Freundschaft reiner Herzen geht Hand in Hand in Freud und Schmerzen, kein Glück, kein Missgeschick trennt sie.

    Johann Kaspar Lavater

  8. Eine Familie, die leiblich und geistig vereint ist, gehört zu den seltenen Ausnahmen.

    Honoré de Balzac

  9. Das Vertrauen junger Menschen erwirbt man am sichersten dadurch, dass man nicht der Vater ist.

    Henry de Montherlant

  10. Es kann sein, dass nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren, aber in allem, was er sagt, muss er wahrhaftig sein.

    Immanuel Kant

  11. Heimat finden wir überall da, wo Menschen sind, denen wir vertrauen können und die uns vertrauen.

    Rainer Haak

  12. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Was der Freund bekommt, ist unverloren

  14. Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder.

    Wilhelm Busch

  16. Mit Bekannten können wir ein Kaiserreich füllen, aber wirklich gute Freunde können nur wenige sein.

  17. Freundschaft ist der einzige Klebstoff, der die Welt zusammenhält.

    Woodrow Wilson

  18. Es muß Herzen geben, welche die Tiefe unseres Wissens kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläßt.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  19. Sorgsame Pflichterfüllung in allen Belangen ist das sicherste Mittel, der beständig fortdauernden Zärtlichkeit seiner Ehehälfte gewiss zu sein.

    Adolph Freiherr von Knigge

  20. Wenn der Mensch nur erst so weit wäre, seinem eigenen Genie zu trauen!

    Bettina von Arnim