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Sprüche über Zeit

858 Sprüche — Seite 15

Nichts vergeht leiser und wirkt zugleich mächtiger auf das menschliche Leben ein als die Zeit. Sie ordnet Erinnerungen, heilt Wunden, vertieft Verluste und macht sichtbar, was Bestand hat und was nur vorübergehend schien. Darum ist sie weit mehr als ein Maß des Alltags, nämlich die unsichtbare Form aller Erfahrung.

Ihre Härte liegt darin, dass sie sich weder festhalten noch zurückholen lässt. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Vergänglichkeit, Geduld und Gegenwart zu klugen Einsichten und erinnern daran, dass der wahre Wert eines Augenblicks oft erst erkannt wird, wenn er bereits vergangen ist.

  1. Es leitet uns das Schicksal, und die erste Stunde hat schon über die Zeit verfügt, die einem jeden zugemessen ist.

    Seneca

  2. Wer will denn alles gleich ergründen, sobald der Schnee schmilzt, wird sich's finden.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Der Zeitraum Kindheit ist nicht die Vorbereitung auf das Leben, sondern das Leben selbst.

    Peter Rosegger

  4. Dem Geduldigen laufen die Dinge zu, dem Eiligen laufen sie davon.

  5. Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit.

    Publius Syrus

  6. Zeit ist kostbarer als Gold.

  7. Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit und schützt und durch Vereine vor der Einsamkeit

    Joachim Ringelnatz

  8. Denke in schönen Stunden nie an ihre Vergänglichkeit, dazu sind die schlechten da

  9. Unsere Zeit vergeht geschwind, nimm die Stunden, wie sie sind. Sind sie bös, lass sie vorüber, sind sie gut, dann freu dich drüber.

  10. Unsere Zeit vergeht geschwind, nimm die Stunden, wie sie sind, sind sie bös, lass sie vorüber, sind sie gut, dann freu dich drüber. Trockne Tränen, schenke Lachen, glücklich sein heißt, glücklich …

  11. Freundschaft zwischen Frauen ist nur ein Waffenstillstand

  12. Regierungen sind Segel, das Volk ist Wind, der Staat ist Schiff, die Zeit ist See.

    Ludwig Börne

  13. Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Man sollte weder Zeit noch Worte leichtsinnig verschwenden. Beides kann nicht wieder zurück genommen werden.

  15. Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzu …

    Aristoteles

  16. In der Ferne einen alten Freund zu treffen, ist wie labender Regen nach langer Trockenheit

  17. Die Zukunft lässt sich nicht mehr als Fortsetzung der Gegenwart begreifen. Sie fordert einen neuen Anfang

  18. Wenn die Flüsse aufwärts fließen, Hirsch und Reh den Jäger schießen, alle Uhren rückwärts gehen, wir im Dunkeln auch gut sehen, und die Mäuse Katzen fressen, dann erst will ich dich vergessen.

  19. Ein nahtloses Fließband ist die Zeit, unendlich lang, unendlich breit. Was ist auf solchem Band ein Jahr? Nun, was für dich sein Inhalt war.

  20. Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.

    Jean Paul