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Sprüche über Zeit

858 Sprüche — Seite 18

Nichts vergeht leiser und wirkt zugleich mächtiger auf das menschliche Leben ein als die Zeit. Sie ordnet Erinnerungen, heilt Wunden, vertieft Verluste und macht sichtbar, was Bestand hat und was nur vorübergehend schien. Darum ist sie weit mehr als ein Maß des Alltags, nämlich die unsichtbare Form aller Erfahrung.

Ihre Härte liegt darin, dass sie sich weder festhalten noch zurückholen lässt. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Vergänglichkeit, Geduld und Gegenwart zu klugen Einsichten und erinnern daran, dass der wahre Wert eines Augenblicks oft erst erkannt wird, wenn er bereits vergangen ist.

  1. Der Mensch, durchtrieben und gescheit, bemerkte schon seit alter Zeit, dass ihm hienieden allerlei verdrießlich und zuwider sei.

    Wilhelm Busch

  2. Nimm dir Zeit um zu träumen, es ist der Weg zu den Sternen

  3. Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.

    Wilhelm Busch

  4. Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit

    Ralph Waldo Emerson

  5. Golden, silbern, eisern, ehern nennt die Alter man der Welt, und zum Mindern von dem Höhern schreitet fort sie, wird erzählt. Doch der Mensch in unsern Tagen sieht die Alter sich verkehrt: Jug …

    Franz Grillparzer

  6. "Die Zeit ist mir in die Kiepe gestiegen!" sagte Knackstert, da war er alt geworden.

    Wilhelm Busch

  7. Die Phantasie ist ein ewiger Frühling.

    Friedrich von Schiller

  8. Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.

    William Somerset Maugham

  9. Schweigen können zeugt von Kraft, Schweigen wollen von Nachsicht, Schweigen müssen vom Geist der Zeit

    Karl Julius Weber

  10. Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück; der alte Winter, in seiner Schwäche, zog sich in raue Berge zurück. Von dort her …

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, die schönsten Früchte von jedem Baum. O stört sie nic …

    Christian Friedrich Hebbel

  12. Zeit ist das, was man an der Uhr abliest

    Albert Einstein

  13. Die Menschen die niemals Zeit haben tun am wenigsten

    Georg Christoph Lichtenberg

  14. Ich wünsch dir alle Tage, ungelogen - keine Frage, in Schule und am Nachmittag, im Winter und am Sonnentag, im Alltag und zum Feste stets nur das Allerbeste.

  15. Die Propertät ist sehr zu schätzen, doch kann sie manches nicht ersetzen. Der Mensch wird schließlich mangelhaft. Die Locke wird hinweg gerafft.

    Wilhelm Busch

  16. An alle Begierden soll man die Frage stellen: "Was wird mir geschehen, wenn erfüllt wird, was die Begierde sucht? Und was, wenn die Begierde nicht erfüllt wird?"

    Epikur

  17. Jeder Augenblick im Leben ist ein Schritt zum Tode hin.

    Pierre Corneille

  18. Man sieht sich und lernt sich kennen, man kennt sich und muss sich trennen, man trennt sich, doch nicht für immer, man scheidet, doch vergißt sich nimmer.

  19. Gedenke nah, gedenke fern, gedenke immer oft und gern, gedenke auch in späteren Jahren, wie gerne wir zusammen waren.

  20. Wenn Teufel beten und Engel fluchen, wenn Katz und Mäuse sich besuchen, wenn alle Mädchen keusch und rein, dann hör ich auf, dein Freund zu sein!