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Sprüche über Zeit

858 Sprüche — Seite 34

Nichts vergeht leiser und wirkt zugleich mächtiger auf das menschliche Leben ein als die Zeit. Sie ordnet Erinnerungen, heilt Wunden, vertieft Verluste und macht sichtbar, was Bestand hat und was nur vorübergehend schien. Darum ist sie weit mehr als ein Maß des Alltags, nämlich die unsichtbare Form aller Erfahrung.

Ihre Härte liegt darin, dass sie sich weder festhalten noch zurückholen lässt. Die Sprüche zu diesem Thema verdichten Vergänglichkeit, Geduld und Gegenwart zu klugen Einsichten und erinnern daran, dass der wahre Wert eines Augenblicks oft erst erkannt wird, wenn er bereits vergangen ist.

  1. Jede Zeit hat ihre Wehen.

    Hermann Ferdinand Freiligrath

  2. Der Wein behebt den Streit in kürzrer Zeit als Pfaff und Obrigkeit.

    Richard Brinsley Sheridan

  3. Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.

    Joachim Ringelnatz

  4. Die Demokratie rennt nicht, aber sie kommt sicherer zum Ziel

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Nach drei Jahren mag sogar ein Unheil zu was nütze sein.

  6. Jede Minute des Lebens trägt in sich ihren Wert als Wunder und ihr Gesicht ewiger Jugend.

    Albert Camus

  7. Unsere Freundschaft hält schon lang, jetzt zeig ich's hier im Album an. Du bist für mich ein toller Typ, drum hab ich dich so richtig lieb.

  8. Lieber nichts tun und die Zeit für sich arbeiten lassen!

  9. Zeit macht aus einem Gerstenkorn eine Kanne Bier.

  10. In unserer Zeit wird viel von Ironie und Humor geredet, besonders von Leuten, die nie vermocht haben, sie praktisch auszuüben.

    Sören Kierkegaard

  11. Glück ein Leben lang! Niemand könnte es ertragen: es wäre die Hölle auf Erden.

    George Bernard Shaw

  12. Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.

    Aristoteles

  13. Doch wozu denn hetzen, eilen, schöner ist es zu verweilen, und vor allem dran zu denken, sich ein Päckchen Zeit zu schenken.

    Ursel Scheffler

  14. Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz und räum ihn auch getrost: Es fehlt nicht an Ersatz.

    Friedrich Rückert

  15. Das Leben gleicht einem Blitz. Wie bald sind beide dahin

  16. Vergangen sei vergangen und Zukunft ewig fern; Im Gegenwart gefangen verweilt die Liebe gern.

    Clemens Brentano

  17. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern

    Konrad Adenauer

  18. Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

    Alfred Friedrich Delp

  19. O du stille Zeit! Kommst, eh wir's gedacht. Über die Berge weit, gute Nacht

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  20. Deutschlands Eltern sind verzweifelt. Immer mehr Kinder verbringen ihre Zeit mit dem Computer. Die meisten, um Mama und Papa zu erklären, wie er funktioniert.