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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 17

  1. Das Gewissen spricht, aber der Eigennutz schreit.

    Jean Antoine Petit-Senn

  2. Auf Erden die größte Pein heißt: auf Kommando geistreich sein

    Rudolf Otto Hermann Presber

  3. Das Können ist des Dürfens Maß.

    Ludwig Purtscheller

  4. Was für ein Los wir fürchten müssen, sagt uns das eigene Gewissen.

    Karl Wilhelm Ramler

  5. Nichts ist leichter als Selbstbetrug, denn was ein Mensch wahr haben möchte, hält er auch für wahr.

    Demosthenes

  6. Rein durch das Leben zu gehen ist unmöglich. Aber sich zu reinigen ist möglich und höchstes Ziel

    Jakob Bosshart

  7. Um die Seele zu füllen, muss sie erst entleert werden.

    Thukydides

  8. Nichts ist schöner als seine Pflicht zu tun, wenn man der Herr ist.

    Alexandre Vinet

  9. Das Leben eines Entwurzelten scheint mir viel weniger verächtlich, als das Leben eines Menschen, der sich der Tyrannei des Durchschnitts abfindet

    James Joyce

  10. Dem Armen ist nicht mehr gegeben als gute Hoffnung, übles Leben

    Bernhard Freidank

  11. Der Rost frisst Stahl und Eisen, die Sorge frisst den Weisen

    Bernhard Freidank

  12. Die Hoffnung freuet manchen Mann, der Herzensfreude nie gewann.

    Bernhard Freidank

  13. Verboten Wasser ist süßer als offen Wein

    Bernhard Freidank

  14. Wer zwei Dinge auf einmal tut, die geraten selten gut.

    Bernhard Freidank

  15. Der Reisende verändert nur den Himmel über sich - nie die Seele.

    Horaz

  16. Der Eckstein der Gerechtigkeit ist die Gleichheit vor dem Gesetz

    Robert Bosch

  17. Selbstliebe ist das stärkste, heiligste Band, welches uns mit der Menschheit verbindet und zusammenhält.

    Heinrich Martin

  18. Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.

    Wilhelm Dilthey

  19. Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er.

    Wilhelm Dilthey

  20. Was der Mensch sei, sagt ihm die Geschichte.

    Wilhelm Dilthey

  21. Es gibt nur wenige, die mit ihren eigenen Augen sehen und mit ihren eigenen Herzen fühlen.

    Albert Einstein

  22. Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten: oft lügt der Geist über die Seele.

    Friedrich Nietzsche

  23. Unwahrheit zerstört die Seele; Wahrheit stärkt sie.

    Mahatma Gandhi

  24. Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen.

    Martin Luther

  25. Irren ist menschlich, vergeben göttlich.

    Alexander Pope

  26. Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.

    Kurt Tucholsky

  27. Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

    Alexandre Talleyrand

  28. Wie sorglich blickt das Aug' umher! Wie freut man sich, wenn der und der, noch nicht versunken oder matt, den Kopf vergnügt heroben hat.

    Wilhelm Busch

  29. Alles Bedeutende im Strom des Lebens ist durch Sieg und Niederlage entstanden.

    Oswald Spengler

  30. In der Enge unseres heimatlichen Gartens kann es mehr Verborgenes geben als hinter der Chinesischen Mauer.

    Antoine de Saint-Exupéry

  31. In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist.

    Ernst Wiechert

  32. Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören dazu.

    Hans Christian Andersen

  33. Ihr gebt nur wenig, wenn ihr von eurem Besitz gebt. Erst wenn ihr von euch selber gebt, gebt ihr wahrhaft.

    Khalil Gibran

  34. Mißtrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennen zu lernen

    Arthur Schnitzler

  35. Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.

    Bertolt Brecht

  36. Es wäre wenig sinnvoll, die Strafen für Bigamie zu verschärfen. Ein Bigamist hat zwei Schwiegermütter, das ist Strafe genug.

    Winston Churchill

  37. Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.

    José Ortega y Gasset

  38. Gar sehr verzwickt ist diese Welt mich wundert's dass sie wem gefällt.

    Wilhelm Busch

  39. Die Erinnerung ist ein Friedhof, worauf mehr Kreuze als Blumen stehen.

    Peter Sirius

  40. Das Leben kann schöner sein, als die Menschen zugeben. Nicht in der Vernunft, sondern in der Liebe ist Weisheit

    André Gide

  41. Der Mensch vermag nicht das Große, er vermag nur das Kleine. Und das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes tun auf der Welt, wenn wir bescheiden sind.

    Friedrich Dürrenmatt

  42. Kinder, junge Leute und Verrückte fürchten den Tod nicht. Es wäre doch eine Schande, wenn uns die Vernunft nicht dasselbe verschaffen könnte.

    Seneca

  43. Wir müssen Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

    Martin Luther King

  44. Wer einen Unterschied zwischen Leib und Seele macht, besitzt keines von beiden.

    Oscar Wilde

  45. Nimm Dein Schicksal ganz als Deines. Hinter Sorge, Gram und Grauen wirst Du dann ein ungemeines Glück entdecken: Selbstvertrauen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  46. Man ist niemals so, wie man es mit allen Fasern seines Herzens sein möchte.

    Jean Anouilh

  47. Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist in der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit

    Johann Wolfgang von Goethe

  48. Die meisten Menschen wären empört, würde man ihnen sagen, ihr Vater sei ein Gauner gewesen. Sie wären jedoch eher stolz, wenn sie erführen, dass ihr Urgroßvater ein Seeräuber war.

    Johann Peter Hebel

  49. Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.

    William James

  50. Der Phantast verbirgt die Wahrheit vor sich selbst, der Lügner vor allen

    Friedrich Nietzsche

  51. Man verachtet nur dort, wo man nicht stark genug ist, zu lachen.

    Martin Kessel

  52. Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen

    Immanuel Kant

  53. Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.

    Christian Friedrich Hebbel

  54. Keine Reue ist so schmerzlich wie die vergebliche.

    Charles John Huffam Dickens

  55. Wer in sich selbst beruhigt ist, der beunruhigt auch den anderen nicht.

    Epikur

  56. Wer es dahin gebracht hat, dem eigenen Leben zuschauen zu können, ist den Leiden entronnen.

    Oscar Wilde

  57. Das Experiment irrt nie, es irren nur eure Vorurteile, die sich eine andere Wirklichkeit versprechen, als sie in unserer Erfahrung begründet sind.

    Leonardo da Vinci

  58. Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

    Eckhart von Hochheim

  59. Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder.

    Antoine de Saint-Exupéry

  60. Das was jemand von sich aus denkt, bestimmt sein Schicksal

    Mark Twain