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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 18

  1. Wenn weise Männer nicht irrten, müssten Narren verzweifeln

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Die Zukunft ist eine undankbare Person, die grad' nur die quält, die sich recht sorgsam um sie kümmern.

    Johann Nepomuk Nestroy

  3. Man versehe mich mit Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten.

    Oscar Wilde

  4. Zweifel ist kein angenehmer geistiger Zustand, doch Gewissheit ist ein lächerlicher

    Voltaire

  5. Nicht die Angst um die Dauer, sondern um den Sinn unseres individuellen Lebens führt zur Verzweiflung.

    Oswald Spengler

  6. Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Leben heißt, sich verloren zu fühlen.

    José Ortega y Gasset

  8. Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.

    Friedrich Nietzsche

  9. Gelegentliche Ausschweifungen wirken anregend. Sie verhindern, dass Mäßigkeit zur Gewohnheit abstumpft.

  10. Sage nicht, du kennst einen Menschen, bevor du ein Erbe mit ihm geteilt hast.

    Johann Kaspar Lavater

  11. Der Fortschrittsgedanke der Zivilisation hat sich als ein Übermut des Menschen entschleiert

    Karl Theodor Jaspers

  12. Unter guten, seelenvollen Menschen trägt sich die Last des Lebens leicht.

    Novalis

  13. Nur Feigen, die sich selbst verlassen, legt die Verzweiflung Fesseln an.

    August Friedrich Langbein

  14. Wenn wir alt werden, verkriecht sich die Schönheit nach innen

    Ralph Waldo Emerson

  15. Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung

    Romano Guardini

  16. Der Kompromiß ist ein guter Regenschirm, aber kein Dach.

    James Russell Lowell

  17. Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe von Ahnenbildern

    Wolfgang Menzel

  18. Das Leben zu Ende leben ist kein Kinderspiel

    Boris Pasternak

  19. Was ich verwundert immer sah: Die Menschen sagen fröhlich 'ja' und meistens ernst verbissen 'nein'. Das sehe ich durchaus nicht ein. Wer sicher ist, kann es doch wagen, auch freundlich lächelnd ' …

    Karl-Heinz Söhler

  20. Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  21. Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen.

    Jean Paul

  22. Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.

    Augustinus

  23. Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist

    Christian Morgenstern

  24. Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unsere Sporen.

    Jean Paul

  25. Eben, wenn man alt ist, muß man zeigen, dass man noch Lust zu leben hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  26. Das Allerschönste am ganzen Leben sind seine Illusionen.

    Honoré de Balzac

  27. Die meisten von uns haben offene Augen für die unverschämte Heuchelei, mit der sich andere täuschen, aber nur wenige von uns hüten sich vor der noch schlimmeren Heuchelei, mit der wir uns selbst belüg …

    Laurence Sterne

  28. Jedem Besiegten wird es schwer, den Grund seiner Niederlage an der einzig richtigen Stelle, nämlich in sich selbst zu suchen.

    Theodor Fontane

  29. Es steigt der Mut mit der Gelegenheit.

    William Shakespeare

  30. Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und den Morgen vor dem Rest der Welt sieht.

    Oscar Wilde

  31. Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden.

    Jean-Baptiste Molière

  32. Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.

    Bertolt Brecht

  33. Ich liebe mein Leben, weil du die Süßigkeit meines Lebens bist.

    Nikolaus von Kues

  34. Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht auch gegeben hat.

    Sophokles

  35. Bescheidenheit ist nichts anderes als Faulheit, Mattigkeit und Mangel an Mut, so dass man mit Recht sagen kann, dass die Bescheidenheit für die Seele eine Erniedrigung ist.

    François de la Rochefoucauld

  36. Wo man schreit, ist keine klare Erkenntnis.

    Leonardo da Vinci

  37. Wie viel geschieht nicht, was geschehen könnte!

    Christian Morgenstern

  38. Der wahre, tiefe Frieden des Herzens und die vollkommene Gemütsruhe sind allein in der Einsamkeit zu finden.

    Arthur Schopenhauer

  39. Keinen Augenblick ist es unserer Entschlusskraft gegönnt zu ruhen. Selbst wenn wir verzweifelt geschehen lassen, was geschieht, haben wir beschlossen, nicht zu beschließen.

    José Ortega y Gasset

  40. Ich bin jetzt manchmal geradezu erschrocken darüber, wie aufrichtig ich sein kann.

    Oscar Wilde

  41. Man ist nur schön, wenn man auch zugleich menschlich ist.

    Jean Anouilh

  42. Verzweiflung ist die Schlussfolgerung der Narren.

    Benjamin Disraeli

  43. Ein zur Unzeit gesprochenes Wort kann ein ganzes Leben umstürzen.

    Menander

  44. Der Mensch ist ein Wirbeltier und hat eine unsterbliche Seele sowie auch ein Vaterland, damit er nicht zu übermütig wird.

    Kurt Tucholsky

  45. Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür.

    George Bernard Shaw

  46. Die Zeit ist die wichtigste Zutat im Rezept des Lebens.

    Charles Robert Darwin

  47. Man muss sich sehr hüten, sich über einen Fehler geringschätzig hinwegzusetzen. Denn kein Feind siegt häufiger als der, den man verächtlich behandelt.

    Erasmus von Rotterdam

  48. Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit und schützt und durch Vereine vor der Einsamkeit

    Joachim Ringelnatz

  49. Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.

    Rainer Maria Rilke

  50. Das Rationale am Menschen sind die Einsichten, die er hat. Das Irrationale an ihm ist, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  51. Jeder sehnt sich nun einmal nach dem, was nicht für ihn bestimmt ist.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  52. Der Sinn des Lebens ist ein Leben mit Sinn.

    Robert Burns

  53. Über der Pforte der antiken Welt stand geschrieben: Erkenne Dich selbst. Über der Pforte unserer neuen Welt sollte geschrieben stehen: Sei du selbst!

    Oscar Wilde

  54. Auch aus einem bescheidenen Winkel kann man in den Himmel springen.

    Seneca

  55. Die meisten schätzen nicht, was sie verstehen; aber was sie nicht fassen können, verehren sie

    Baltasar Gracián y Morales

  56. Die Menschen gehen in die Ferne, um die Berggipfel zu betrachten, doch an sich selbst gehen sie vorbei

    Augustinus

  57. Die größte Sünde gegen den menschlichen Geist ist, Dinge ohne Beweis zu glauben

    Thomas Henry Huxley

  58. Wer aber nun sein Leben vollkommen haben möchte, muss sich vor wirklicher Liebe und vor wirklichem Hass hüten. Mehr als ein allgemeines Wohlwollen darf er sich nicht erhoffen.

    David Herbert Lawrence

  59. Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Stefan Zweig

  60. Das Verlassen des Mutterschoßes ist der Eintritt in tausend Tode

    Johannes Calvin