Sprüche über das Leben
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Eine große Stadt bedeutet große Einsamkeit.
— Erasmus von Rotterdam
Das Gegenteil von Spiel ist nicht Ernst, sondern Wirklichkeit.
— Sigmund Freud
Erfahrungen sind Maßarbeit... Sie passen nur dem, der sie macht
— Oscar Wilde
Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums.
— Napoleon
Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er.
— George Bernard Shaw
Nur große Seelen lieben die Einsamkeit und können sie vertragen.
— Ludwig Habicht
Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.
— Jean Jaurès
Gut sein und ein gutes Leben führen, bedeutet, anderen mehr geben, als man von ihnen nimmt.
— Leo Tolstoi
Leben - es gibt nicht Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur
— Oscar Wilde
Es gibt viele Dinge, die wir am liebsten wegwerfen wollten, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben.
— Oscar Wilde
Im Leben streben die Menschen mehr danach, Schmerz zu vermeiden, als Freude zu gewinnen.
— Sigmund Freud
Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach nur wahr.
— Rabindranath Tagore
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
— Erasmus von Rotterdam
Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann über die kostbaren Fussböden der Reichen nur lächeln.
— Seneca
Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung.
— William James
Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.
— Anton Tschechow
Unsere Wirrnisse sind seit jeher Teil unserer Reichtümer gewesen.
— Rainer Maria Rilke
Gute Werke machen einen Menschen nicht gut, aber ein guter Mensch tut gute Werke.
— Martin Luther
Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.
— Theodor Fontane
Niemand liebt das Leben so wie einer, der alt ist
— Seneca
Manche Menschen sehen die Dinge, so wie sie sind - und fragen: Warum? Ich erträume Dinge, die es noch nie gegeben hat, und frage: Warum eigentlich nicht?
— George Bernard Shaw
Je verbreiteter die Geselligkeit, desto frostiger die Herzen.
— Karl Julius Weber
Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
— Tacitus
Wer sich stets zuviel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart macht.
— Friedrich Nietzsche
Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Es ist unklug, das Leben nach dem Zeitbegriff abzumessen. Vielleicht sind die Monate, die wir noch zu leben haben, wichtiger als alle durchlebten Jahre.
— Leo Tolstoi
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.
— Friedrich Nietzsche
Der Mensch ist ein Blinder, der vom Sehen träumt.
— Christian Friedrich Hebbel
Wenn man nichts tut, glaubt man, dass man für alles die Verantwortung trägt.
— Jean-Paul Sartre
Wer das Licht der Welt erblickt, wird das Dunkel schon noch kennen lernen.
— Joachim Ringelnatz
Mit all der Mühe, mit der wir manche unserer Fehler verbergen, könnten wir sie uns leicht abgewöhnen.
— Michelangelo
Hüte dich vor dem Entschluß, zu dem du nicht lächeln kannst.
— Heinrich Friedrich Karl vom Stein
Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen
— Johann Kaspar Lavater
Selbst bei der Warnung bedarf es der Vorsicht, denn schon mancher, der niemals ans Stehlen dachte, ist durch falschen Verdacht zum Dieb geworden.
— Georg Ebers
Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit
— Laotse
Es gibt Menschen, die jeden Tag in einer neuen Auflage erscheinen.
— Peter Sirius
Ein Bilderbuch ist diese Welt, das manchem herzlich wohl gefällt, der blätternd Bild um Bild genießt, vom Text nicht eine Zeile liest.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Ich hoffe, weiterhin fähig zu bleiben, immer wieder neue Täume zu finden.
— Reinhold Messner
Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit
— Albert Einstein
Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.
— Wilhelm von Humboldt
Dein Geist gleicht einer Mauer, an der wechselnde Wolken vorüberziehen.
— Hildegard von Bingen
Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.
— Wilhelm Busch
Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen
— Baruch de Spinoza
Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegun …
— Baruch de Spinoza
Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte
— Bertolt Brecht
Ein schlechtes Gewissen ist der schmerzlichste Beweis für ein gutes Gedächtnis
— Selma Lagerlöf
Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.
— Johann Peter Eckermann
Man stirbt nur einmal, und dann für sehr lange Zeit
— Jean-Baptiste Molière
Die Illusion, die uns verherrlicht ist uns lieber als zehntausend Wahrheiten.
— Alexander Puschkin
Ein Mensch, der für nichts zu Sterben gewillt ist, verdient es nicht zu leben
— Martin Luther King
In der Vergangenheit ist reichlich Stoff zur Freude und Wehmut, zur Zufriedenheit mit sich und zur Reue.
— Wilhelm von Humboldt
Der Aufrichtige lacht mit den Augen mehr als mit dem Mund
— Niccolò Tommaseo
Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.
— Leonardo da Vinci
Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.
— Victor-Marie Hugo
Übereifer grenzt an Torheit und führt zu Enttäuschungen.
— Honoré de Balzac
Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.
— Rainer Haak
Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.
— Arthur Schopenhauer
Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun
— Epiktet
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht; irgendeinem gefällt er.
— Christian Friedrich Hebbel