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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 15

  1. Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in der Gewalt der Worte.

    Hugo von Hofmannsthal

  2. Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit

    Ludwig Börne

  3. Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.

    Heinrich Leuthold

  4. Ist wirklich die Welt so schadenfroh, wie du sie schilderst in scharfen Zügen, was ärgerst du über die Menschen dich so und machst ihnen dadurch soviel Vergnügen?

    Heinrich Leuthold

  5. Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe.

    Wilhelm von Humboldt

  6. Es gibt keinen Ausweg, den ein Mensch nicht beschreitet, um die tatsächliche Arbeit des Denkens zu vermeiden.

    Thomas Alva Edison

  7. Ein Dummkopf findet immer einen, der noch dümmer ist, der ihn bewundert.

    Otto von Leixner

  8. Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  9. Begeisterung ist ein Feuer, das die Innenwelt in Fluss erhält. Aber Vernunft muss ihr die Gussform richten, in die sich das geschmolzene Metall ergießt.

    Otto von Leixner

  10. Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.

    Leo Tolstoi

  11. Es fliehen nicht alle, die den Rücken kehren.

    Christoph Lehmann

  12. Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.

    Johann Nepomuk Nestroy

  13. Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann

    Francis Bacon

  14. Nach einem bösen Traum sieht man, welchen Stoff zu einer Hölle ein bloßes Gehirn in sich aufbewahrt.

    Jean Paul

  15. In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.

    Kurt Tucholsky

  16. Zaghaftigkeit in der Ausführung macht tollkühne Unternehmungen zunichte.

    Marquis de Vauvenargues

  17. Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  18. Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.

    Albert Einstein

  19. Wenn alles auf Erden vernünftig wäre, würde nichts geschehen.

    Fjodor M. Dostojewski

  20. An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.

    Diogenes Laertius

  21. Wenn man seine Kindheit bei sich hat, wird man nie älter

    Johann Wolfgang von Goethe

  22. Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.

    John Steinbeck

  23. Ein Mord aus Rache, ein Mord aus Hass ist kein Beweis für Kraft.

    John Knittel

  24. Man fährt nicht so sehr, um etwas zu sehen, sondern damit man was erzählen kann.

    John Steinbeck

  25. Selig der Mann, der nichts zu sagen hat und davon absieht, diese Tatsache durch Worte zu beweisen.

    George Eliot

  26. Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuheben.

    Thomas von Aquin

  27. Die Welt ist ein schöner Platz und wert, dass man um sie kämpft.

    Ernest Miller Hemingway

  28. Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt; der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.

    André Gide

  29. Ein Mensch ohne Leidenschaft ist ein Steinbild ohne Leben. Keine große Tat geschah, deren Mutter sie nicht war.

    Augustinus

  30. Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.

    Karl Kraus

  31. Es kennzeichnet den Unerfahrenen, dass er nicht an glückliche Zufälle glaubt.

    Joseph Conrad

  32. Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.

    Walt Whitman

  33. Je freier man atmet, je freier man lebt.

    Theodor Fontane

  34. Man kennt sich selbst erst richtig, wenn man weiss, was Angst ist und sie überwunden hat

    Reinhold Messner

  35. Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg hatte.

    Reinhold Messner

  36. Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?

    Heinrich von Kleist

  37. Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

    Thomas von Aquin

  38. Es gibt eine Grenze, wo Zurückhaltung aufhört, eine Tugend zu sein.

    Edmund Burke

  39. Traditionen gleichen Straßenlaternen, die den Weg ausleuchten sollen. Nur Betrunkene klammern sich an sie.

    Gilbert Keith Chesterton

  40. Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

    Karl Spitzweg

  41. Niemand weiß soviel Schlechtes von uns wie wir selbst. Und trotzdem denkt niemand so gut von uns wie wir selbst.

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  42. Gewinnsucht und Eitelkeit sind die Werbeoffiziere der Schlechtigkeit

    Franz Grillparzer

  43. Wer nimmt, was er nicht will, dem wird reichlich gegeben. Nur nicht das, was er braucht.

    Else Pannek

  44. Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

    Else Pannek

  45. Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.

    Else Pannek

  46. Entscheidungen, Entschlüsse brauchen Zeit — vor oder nach dem Handeln.

    Else Pannek

  47. Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.

    Else Pannek

  48. Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.

    Else Pannek

  49. Wir liegen alle in der Gosse, aber einige von uns betrachten die Sterne.

    Oscar Wilde

  50. Es bedürfte zu vieler Verdienste, um das zu sein, was man von sich hält.

    Emanuel Wertheimer

  51. Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  52. Tapferkeit ist die Fähigkeit, von der eigenen Furcht keine Notiz zu nehmen.

    George Smith Patton

  53. Man soll nie der ersten Gefühlswallung nachgeben, denn sie ist meistens edel, aber unklug.

    Charles de Talleyrand

  54. Überschreitet man das Maß, so wird das Angenehme zum Unangenehmen.

    Epiktet

  55. Die das Dunkel nicht fühlen, werden sich nie nach dem Lichte umsehen.

    Henry Thomas Buckle

  56. Ratschläge sind wie Rizinusöl: leicht zu geben, aber schrecklich schwer zu nehmen.

    Joseph Billings

  57. Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.

    Joseph Billings

  58. Antiquität ist etwas, das so viele Jahre lang nutzlos war, dass es immer noch prima in Schuß ist.

    Franklin P. Jones

  59. Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  60. Die Moral steckt in kurzen Sprüchen besser, als in langen Reden und Predigten.

    Carl Leberecht Immermann