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Sprüche über Zufriedenheit

779 Sprüche — Seite 20

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Frauen, Priester und Hühner sind nie zufrieden.

  2. Das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet

    Oscar Wilde

  3. Ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.

    Charles John Huffam Dickens

  4. Das Glück begreifen, dass der Boden auf dem du stehst, nicht größer sein kann, als die zwei Füße, die ihn bedecken

    Franz Kafka

  5. Man muss den Tag glücklich preisen, an dem man etwas Böses verhütet oder etwas Gutes gefördert hat

    Vinzenz von Paul

  6. Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit

    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt

    Friedrich von Schiller

  8. Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören

  9. Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte

  10. Es kommt selten etwas Besseres nach.

  11. Wenn du im Herzen Frieden hast, wird die Hütte zum Palast.

  12. Besser ohne Abendbrot zu Bette geh'n, als mit Schulden aufzusteh'n.

  13. Oft sind die Bösen mit Reichtum beglückt und die Redlichen darben, doch wir segnen das Los, welches uns Darbenden fiel.

    Solon

  14. Brot mit Salz wird einen knurrenden Magen gut beruhigen.

    Horaz

  15. Lächle, denn es gibt einen Frühling in deinem Garten, der die Blüten bringt, einen Sommer, der die Blätter tanzen und einen Herbst, der die Früchte reifen lässt.

  16. Glücklich das Genie, dem nie das Glück lächelte. Es ist sich selbst so ungeheuer viel. Was soll ihm das Glück noch sein?

    Richard Wagner

  17. Der Genuss des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.

    Adolf Friedrich von Schack

  18. In jüngern Tagen war ich des Morgens froh, des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin, beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch heilig und heiter ist mir sein Ende

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  19. Wunschlosigkeit führt zur inneren Ruhe.

    Laotse

  20. Der eigentliche Kern der Freundschaft: ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin.

    Annette von Droste-Hülshoff