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Sprüche über Zufriedenheit

779 Sprüche — Seite 30

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Nicht in der großen Zahl liegt das Geheimnis Freude zu entdecken. Was ein Mensch sucht, kann er in einer einzigen Rose finden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  2. Es ist sichtbar ein Vorzug des Alters, den Dingen der Welt ihre materielle Schärfe und Schwere zu nehmen und sie mehr in das innere Licht der Gedanken zu stellen, wo man sie in größerer, immer b …

    Wilhelm von Humboldt

  3. Freundschaft ist wie Heimat!

    Kurt Tucholsky

  4. Dem, welcher ein Bein gebrochen hat, kann man dadurch sein Unglück doch erträglicher machen, wenn man ihm zeigt, dass es leicht hätte das Genick treffen können.

    Immanuel Kant

  5. Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das so genannte große Glück davon abhäng, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder gut …

    Theodor Fontane

  6. Sei lieb und bescheiden, dann mag man dich leiden, und halte dein Gewissen rein, so wirst du immer glücklich sein.

  7. Des Lebens Kunst ist leicht zu lernen und zu lehren; du must vom Schicksal nie zu viel begehren. Der, welchem ein bescheidenes Los genügt, hat einen Schatz, der nie versiegt. Dem Unersättlichen in …

    Ludwig Bechstein

  8. Wer nicht richtig faulenzen kann, kann auch nicht richtig arbeiten

  9. Vergnügt sein ohne Geld, das ist der Stein der Weisen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  10. Lebenskunst bedeutet zu lieben, was man tut, nicht, zu tun, was man liebt.

  11. Wie herrlich ist es, nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruhn

    Heinrich Zille

  12. Nach einem trefflichen Essen ist man geneigt allem zu verzeihen, sogar den eigenen Verwandten

    Oscar Wilde

  13. Mir ist alles einerlei. Mit Verlaub, ich bin so frei.

    Wilhelm Busch

  14. Wenn man es fertigbringen könnte, dass die Leute auf ihrem richtigen Platze ständen und wollten stehen bleiben, dann wären wir weit, sehr weit.

    Adolph Kolping

  15. Ehrlich währt am längsten

  16. Vor nichts muss sich das Alter mehr hüten, als sich der Lässigkeit und Untätigkeit hinzugeben.

    Marcus Tullius Cicero

  17. Wenn deinem Freund kein großes Unglück widerfährt, musst du dich mit seinen kleinen Misserfolgen zufrieden geben

  18. Unter freundlichen Menschen ist selbst das Wasser süß.

  19. Du brauchst nur zu verzichten, dann findest du deinen Frieden.

    Antoine de Saint-Exupéry

  20. Reife ist, wenn man das Vollkommene nicht im Ungewöhnlichen, sondern im Alltäglichen sucht.

    Hugo von Hofmannsthal