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Sprüche über Zufriedenheit

779 Sprüche — Seite 35

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Je länger ich über die Frauen nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass sie das Beste sind, was wir in dieser Art haben.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Je mehr wir unsere Kinder lieben, desto weniger kann es uns genügen, dass sie nur in unsere Fußstapfen treten.

    Friedrich Schleiermacher

  3. Keine zwei Menschen gleichen einander, und beide sind froh darüber.

  4. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  5. Meine Gesundheit besteht darin, dass ich in meinem gewöhnlichen Zustand nicht gestört werde

    Michel de Montaigne

  6. Schrecklich sind die Anspruchslosen. Die nichts fordern, gewähren auch nichts.

    Peter Hille

  7. Wer am wenigsten des Morgen bedarf, der geht am heitersten dem Morgen entgegen.

    Epikur

  8. Keiner ist in allem glücklich.

    Aristophanes

  9. Wenig zu brauchen mag zur Zufriedenheit beitragen — vorausgesetzt, man hat die Wahl.

    Else Pannek

  10. Erfüllte Wünsche sind oft die, für deren Verwirklichung etwas getan wurde.

    Else Pannek

  11. Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann.

    Gerhard Tersteegen

  12. Der Brunnen genügsamer Zufriedenheit muss in der Seele entspringen

    Samuel Johnson

  13. Wer sein Brot verdient, der ist nie überflüssig und fühlt sich auch nicht so.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  14. Man muss den schönsten Tag nicht vor dem Abend loben.

    Friedrich von Hagedorn

  15. Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

    Titus Maccius Plautus

  16. Ein Sonntag im Herzen ist schöner als zwanzig auf einer Landpartie

    Peter Sirius

  17. Man weiß nicht, was genug ist, bevor man weiß, was mehr als genug ist

    William Blake

  18. Dem frohen Tage folgt ein trüber, doch alles wiegt zuletzt sich auf.

    August von Platen

  19. Im Glücklichmachen, liegt das Glücklichsein.

    Friedrich Emil Rittershaus

  20. Wer ist glücklich? Wer Gesundheit, Zufriedenheit und Bildung in sich vereinigt.

    Thales von Milet