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Sprüche über Zweifel

209 Sprüche — Seite 7

Zwischen blindem Glauben und sicherem Wissen hat der Zweifel seinen eigentümlichen Platz. Er stört bequeme Gewissheiten, prüft scheinbar Festes und kann dadurch lähmen oder vertiefen. Deshalb gehört dieses Thema zu den produktiven, aber auch belastenden Kräften des Denkens und Fühlens.

Nicht jeder Zweifel ist Schwäche, manche Form davon bewahrt vor Selbsttäuschung und Eitelkeit. Er wird erst dann unerquicklich, wenn Prüfen in endloses Zögern umschlägt und kein Entschluss mehr gewagt wird.

  1. Wenn man schon fallen muss, muss man der Gefahr entgegenlaufen.

    Tacitus

  2. Probleme kann man niemals mit der selben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind

    Albert Einstein

  3. Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg. Das, was wir Weg nennen, ist Zögern

    Franz Kafka

  4. Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen

    Honoré de Balzac

  5. Das Leid ist das schnellste Pferd zur Vollkommenheit.

    Eckhart von Hochheim

  6. Wer der Frau glaubt, betrügt sich, wer ihr nicht glaubt, wird betrogen

  7. Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.

    August Strindberg

  8. Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

    Henry Ford

  9. Lügen haben kurze Beine

  10. Ein Nichts vermag das Vertrauen in die eigene Kraft zu erschüttern, aber nur ein Wunder vermag es wieder zu befestigen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  11. Wenn du die Wahl hast zwischen zwei Übeln, wähle keines von beiden.

    Charles Haddon Spurgeon

  12. Greise glauben alles. Männer bezweifeln alles. Junge wissen alles

    Oscar Wilde

  13. Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut.

    Wilhelm Busch

  14. Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Klage nicht, dass dir im Leben ward vereitelt manches Hoffen. Hat, was du gefürchtet eben, doch auch meist dich nicht betroffen.

    Friedrich Rückert

  16. In jüngern Tagen war ich des Morgens froh, des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin, beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch heilig und heiter ist mir sein Ende

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  17. ... man mag sagen, was man will, der passendste Stoff, um Schrullen, die sich nun mal nicht unterdrücken lassen, auf das bescheidenste drin einzuwickeln und im Notfall zu überreichen, ist der St …

    Wilhelm Busch

  18. Wenn das Lob der Freunde immer ein sehr zweideutiges bleibt, so darf man dagegen dem Neid der Feinde vertrauen

    Carl Leberecht Immermann

  19. Weiche dem Übel nicht, geh mutiger ihm entgegen.

    Vergil

  20. Der Nagel, der hervorsteht, wird flach gehämmert