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Sprüche über Abwechslung

351 Sprüche — Seite 14

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Der einzige Unterschied zwischen einem Maskenfest und einem anderen Fest ist der, dass du beim ersteren zum Schluss die Maske abnimmst, beim letzteren aber nicht.

    Eleonore van der Straten-Sternberg

  2. Unter den Menschen und den Borsdorfer Äpfeln sind nicht die glatten die besten, sondern die rauen mit einigen Warzen.

    Jean Paul

  3. Die Würze einer langen Verlobungszeit liegt darin, dass die Bräute wechseln.

    Alexander Roda Roda

  4. Das Schwein je nur Kartoffeln frisst und keine Schokolade, es weiß ja nicht , wann Sonntag ist, und das ist wirklich schade.

  5. Wohl hundertmal schlägt das Wetter um, das ist des Aprils Privilegium

  6. Wenn sich die Sprüche widersprechen, ist's eine Tugend und kein Verbrechen. Du lernst nur wieder von Blatt zu Blatt, dass jedes Ding zwei Seiten hat.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  7. Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht, ist eben dies das Schlimme auch an der besten

    Dante Alighieri

  8. Der Mensch, der gleicht dem Aprilwetter, welches bald schön, bald wild, bald warm, bald kalt, bald trocken, bald naß, bald Sonne, bald Regen, bald Riesel, bald Schnee, bald Blumen, bald Klee.

    Abraham a Sancta Clara

  9. Abwechslung ist des Lebens Reiz, was freilich jede glückliche Ehe zu widerlegen scheint.

    Theodor Fontane

  10. Dass sich die Wogen senken und heben, das ist eben des Meeres Leben. Und dass es hofft von Tag zu Tag, das ist des Herzens Wellenschlag

    Friedrich Rückert

  11. Nur in der Jugend ist man Weltbürger. Die besten unter den Alten sind nur Erdenbürger.

    Ludwig Börne

  12. Wer über den See geht, wechselt den Himmel, doch nicht den Charakter.

    Horaz

  13. Irdisches Glück heißt, das Unglück besucht uns nicht zu regelmäßig.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  14. Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.

    Gottfried Keller

  15. Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln.

    Immanuel Kant

  16. Mit den Landschaften ist es wie mit den Blumen: Jede fremde dünkt uns die schönste.

    Michel de Montaigne

  17. Es fliessen ineinander Traum und Wachen, Wahrheit und Lüge, Sicherheit ist nirgendwo.

    Arthur Schnitzler

  18. Nimm gegenüber Wandel und Beständigkeit die gleiche Haltung ein, und nichts wird deine Klarheit trüben

    Laotse

  19. Vorurteile sind wie ein Blumenstrauß, den man wenigstens von Zeit zu Zeit neu arrangieren sollte.

    Luther Burbank

  20. So ein ordentlicher Krach macht das Leben pikant.

    John Knittel