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Sprüche über Fehler

584 Sprüche — Seite 10

Kaum etwas wird so gern vermieden und ist doch so unvermeidlich wie der Fehler. In ihm zeigt sich menschliche Begrenzung, aber auch die Möglichkeit, aus Irrtum Erkenntnis zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche, sondern ebenso zur Reifung eines Menschen.

Entscheidend ist weniger, ob ein Fehler geschieht, als wie mit ihm umgegangen wird. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Schuld und Lernfähigkeit, Nachsicht und Selbstkritik und machen deutlich, dass Fortschritt oft erst dort beginnt, wo Unvollkommenheit nicht geleugnet, sondern ehrlich angenommen wird.

  1. Der Mensch sollte sich niemals genieren einen Irrtum zuzugeben, zeigt er doch damit, dass er sich entwickelt, dass er gescheiter ist als gestern.

    Jonathan Swift

  2. Ein Freund, der mir den Spiegel zeiget, den kleinsten Flecken nicht verschweiget, mich freundlich warnt, mich herzlich schilt, wenn ich nicht meine Pflicht erfüllt: Der ist mein Freund!

    Christian Fürchtegott Gellert

  3. Schlauheit ist die Kunst, eigene Fehler zu verbergen und die Schwächen anderer bloßzulegen.

    William Hazlitt

  4. Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeiten.

    Denis Diderot

  5. Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen.

    Winston Churchill

  6. Irrtümer sind die Stationen auf dem Weg zur Wahrheit.

    Fjodor M. Dostojewski

  7. In der Tat bestehen die meisten Irrtümer nur darin, dass wir die Worte nicht richtig auf die Dinge anwenden

    Baruch de Spinoza

  8. Gott hört niemals auf, Vater seiner Kinder zu sein. Der Mensch ist`s, der aufhört, sein Kind zu sein, wenn er Sünde tut

    Antonius von Padua

  9. Glaube an Autoritäten bewirkt, dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.

    Leo Tolstoi

  10. Der Irrtum ist die tiefste Form der Erfahrung

    Martin Kessel

  11. Höher steht gerades Scheitern als krummer Sieg.

    Sophokles

  12. Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

    Theodor Fontane

  13. Die Selbstbezichtigung ist auch eine Art Luxus. Wenn wir uns selbst die Schuld geben, glauben wir, niemand sonst habe das Recht, uns die Schuld zu geben.

    Oscar Wilde

  14. Zehn Jahre lang Gutes tun ist nicht genug. Einen Tag Böses tun ist zuviel.

  15. Die Menschen schämen sich nicht des Unrechts, das sie tun, sondern dessen, das sie leiden.

    Giacomo Leopardi

  16. Das Leben beseitigt manchen Fehler der Erziehung und manchen Vorzug der Erziehung.

    Otto Weiss

  17. Wenn deine Grundsätze dich traurig machen, verlass dich drauf: Sie sind falsch.

    Robert Louis Stevenson

  18. Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

    Christian Friedrich Hebbel

  19. Gefahr droht immer dort, wo man seine eigenen Fehler nicht eingestehen will

  20. Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

    René Descartes