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Sprüche über Fehler

584 Sprüche — Seite 19

Kaum etwas wird so gern vermieden und ist doch so unvermeidlich wie der Fehler. In ihm zeigt sich menschliche Begrenzung, aber auch die Möglichkeit, aus Irrtum Erkenntnis zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche, sondern ebenso zur Reifung eines Menschen.

Entscheidend ist weniger, ob ein Fehler geschieht, als wie mit ihm umgegangen wird. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Schuld und Lernfähigkeit, Nachsicht und Selbstkritik und machen deutlich, dass Fortschritt oft erst dort beginnt, wo Unvollkommenheit nicht geleugnet, sondern ehrlich angenommen wird.

  1. Der Ärzte Fehler werden mit Erde verdeckt, und die der Reichen mit Geld

  2. Kein Mensch brachte es jemals zu Größe und Güte anders als durch viele und große Fehler

    William Ewart Gladstone

  3. Anderer Fehler sind gute Fehler

  4. Liebe ist gemeinsame Freude an der wechselseitigen Unvollkommenheit.

    Ludwig Börne

  5. Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Der Ärzte Fehler werden mit Erde verdeckt, und die der Reichen mit Geld.

  7. Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  8. Schlimmer als die böse Tat ist das Böse-sein

    Dietrich Bonhoeffer

  9. Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  10. Bist du allein, so gedenke deiner Schwächen, bist du in Gesellschaft, so sprich nicht von denen der anderen.

  11. Der Vater sieht nicht wohl, die Mutter drückt ein Auge zu.

  12. Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.

    François de la Rochefoucauld

  13. Wer es einmal soweit gebracht hat, dass er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört

    Max Planck

  14. Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.

    Abraham a Sancta Clara

  15. Die Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.

    Benjamin Franklin

  16. Wir tadeln an anderen nur die Fehler, von denen wir keinen Nutzen ziehen.

    Alexandre Dumas

  17. Die Mittelmäßigkeit wiegt immer richtig, nur ist ihre Waage falsch.

    Anselm Feuerbach

  18. Wenn das unbedachte Wort einmal heraus ist, können es selbst vier Pferde nicht wieder holen.

  19. Kümmere dich nicht um die Zukunft, und du wirst die Gegenwart bedauern.

  20. Der Irrtum und das Unrecht der Könige werden mit ihnen begraben, aber das Unrecht der Gesetzgeber dauert von Geschlecht zu Geschlecht.

    Johann Heinrich Pestalozzi