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Sprüche über Fehler

584 Sprüche — Seite 21

Kaum etwas wird so gern vermieden und ist doch so unvermeidlich wie der Fehler. In ihm zeigt sich menschliche Begrenzung, aber auch die Möglichkeit, aus Irrtum Erkenntnis zu gewinnen und sich weiterzuentwickeln. Deshalb gehört dieses Thema nicht nur zur Schwäche, sondern ebenso zur Reifung eines Menschen.

Entscheidend ist weniger, ob ein Fehler geschieht, als wie mit ihm umgegangen wird. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Schuld und Lernfähigkeit, Nachsicht und Selbstkritik und machen deutlich, dass Fortschritt oft erst dort beginnt, wo Unvollkommenheit nicht geleugnet, sondern ehrlich angenommen wird.

  1. Sie verwechseln ihren Hintern mit ihrem Herzen und glauben, der Mond sei dafür geschaffen, ihren Lokus zu beleuchten.

    Gustave Flaubert

  2. Frauen suchen die Schuld bei sich, — Männer wissen, dass andere sie haben.

    Else Pannek

  3. Man ist nie geneigter, Unrecht zu tun, als wenn man Unrecht hat.

    Johann Peter Hebel

  4. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

    Hippokrates von Kós

  5. Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen.

    François de la Rochefoucauld

  6. In der Ehe muss man einander lieben, um glücklich zu sein, oder wenigstens zueinander passende Fehler haben.

    Nicolas Chamfort

  7. Das Leben ist zu kurz,um einen schlechten Wein zu trinken!

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Suche nicht die Fehler - finde das Heilmittel

    Henry Ford

  9. Wir müssen heute nach den Wahrheiten leben, die uns zur Verfügung stehen, dabei aber immer bereits sein, sie morgen Irrtümer zu nennen.

    William James

  10. Bei Streitfragen gibt es immer zwei Standpunkte: Meinen und den falschen.

  11. Schlecht geht der Kranke mit sich selbst um, der den Arzt als Erben einsetzt.

    Publius Syrus

  12. Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat

    Jean Paul

  13. Das bringt bei Weibern manche Not: zu manchem treibt sie ein Verbot, wozu sie gar nichts triebe, wenn‘s unverboten bliebe.

    Gottfried von Strassburg

  14. Manche Hähne glauben, dass die Sonne ihretwegen aufgeht.

    Theodor Fontane

  15. Wenn man sich beim Leben allzusehr auf die Finger sieht, lebt man nicht mehr. Der Blick schafft sich dann das, was er sucht, und man wird zu dem, was zu sein man sich einredet.

    André Gide

  16. Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen.

    Franz Grillparzer

  17. Wer auf fremde Kosten lacht, macht Schulden.

  18. Glücklich sind diejenigen, die erfahren, was man an ihnen aussetzt, und die sich danach verbessern können.

    William Shakespeare

  19. Ich glaube, dass sich Gott, als er den Menschen erschaffen hat, gewaltig überschätzt hat.

    Oscar Wilde

  20. Das eilende Schiff, es kommt durch die Wogen wie Sturmwind geflogen. Mit Jubel verkünden der Stimmen gar viele: Wir nahen dem Ziele! Der Fährmann am Steuer nur stöhnt leise: Wir segeln im Kreise!

    Marie von Ebner-Eschenbach