gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Genuss

253 Sprüche — Seite 10

Wahrer Genuss beginnt dort, wo der Augenblick nicht hastig verbraucht, sondern wirklich wahrgenommen wird. Er verbindet Sinne, Gegenwart und Dankbarkeit und macht aus etwas Gewöhnlichem oft eine Erfahrung von besonderer Dichte. Deshalb gehört dieses Thema zu den feinen Formen gelebter Lebenskunst.

Seine Würde liegt nicht im Übermaß, sondern im bewussten Erleben. Genuss setzt Offenheit voraus und zeigt, dass Reichtum oft weniger mit Besitz als mit der Fähigkeit zu tun hat, Schönes und Gutes wirklich aufnehmen zu können.

  1. Eine gute Tafel stillt allen Groll des Spiels und der Liebe; sie versöhnt alle Menschen, bevor sie zu Bette gehen.

    Marquis de Vauvenargues

  2. Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.

    Friedrich von Bodenstedt

  3. Dem Kranken schmeckt selbst der Honig nicht, indessen der Gesunde auch noch Steine verzehrt.

  4. Seit der Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt soviel wie die Natur verlangt.

    Benjamin Franklin

  5. Ich hab in guten Stunden des Lebens Glück gefunden im edlen Gerstensaft.

    Frank Wedekind

  6. Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

    Giacomo Leopardi

  7. Glück besteht aus einem hübschen Bankkonto, einer guten Köchin und einer tadellosen Verdauung.

    Jean-Jacques Rousseau

  8. Ein Mädchen und ein Gläschen Wein, sind die Retter in der Not, denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.

    Martial

  10. Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.

    Wilhelm von Humboldt

  11. Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.

    Ferdinand Ebner

  12. Schön Fleisch ist schwer vor den Fliegen zu bewahren

  13. Nichts macht uns geneigter, an ein gutes Essen zu denken, als ein leerer Tisch.

    Alexandre Dumas

  14. Wenn der Mensch keinen Genuß mehr an der Arbeit findet und nur arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird.

    Christian Matthias Theodor Mommsen

  15. Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  16. Ich bereue nichts, ich überdenke nichts, ich genieße alles.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  17. An kleinen Brunnen löscht man auch den Durst.

  18. Aus gebratenen Eiern kommen keine Hühner.

  19. Wo sechse essen, spürt man den siebenten nicht

  20. Auf das schönste Fleisch sitzen gerne Schmeißfliegen