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Sprüche über Genuss

253 Sprüche — Seite 5

Wahrer Genuss beginnt dort, wo der Augenblick nicht hastig verbraucht, sondern wirklich wahrgenommen wird. Er verbindet Sinne, Gegenwart und Dankbarkeit und macht aus etwas Gewöhnlichem oft eine Erfahrung von besonderer Dichte. Deshalb gehört dieses Thema zu den feinen Formen gelebter Lebenskunst.

Seine Würde liegt nicht im Übermaß, sondern im bewussten Erleben. Genuss setzt Offenheit voraus und zeigt, dass Reichtum oft weniger mit Besitz als mit der Fähigkeit zu tun hat, Schönes und Gutes wirklich aufnehmen zu können.

  1. Käse macht erst geschickt die Zunge, Wein zu schmecken.

    Heinrich von Kleist

  2. Freiheit und Whisky gehören zusammen

    Robert Burns

  3. Genuss ist der Beginn und das Ende eines gesegneten Lebens.

    Epikur

  4. Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.

    Friedrich Rückert

  5. Die Bratwurst sucht man nicht im Hundestall.

  6. Ich weiß, dass mir nichts angehört Als der Gedanke, der ungestört Aus meiner Seele will fließen, Und jeder günstige Augenblick, Den mich ein liebendes Geschick Von Grund aus lässt genießen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.

  8. Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Um das volle Maß der Freude genießen zu können, muss man jemanden haben, mit dem man es teilen kann.

    Mark Twain

  10. Erst im Auslande lernt man den Reiz des Heimatdialektes geniessen.

    Gustav Freytag

  11. Der Vorteil des schlechten Gedächtnisses ist, dass man dieselben guten Dinge mehrere Male zum erstenmal genießt.

    Friedrich Nietzsche

  12. Ekstase ist ein Glas voll Tee und ein Stück Zucker im Mund.

    Alexander Puschkin

  13. Ein kleiner Fisch auf dem Tisch ist besser als ein großer im Bach

  14. Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie, zu Tisch setzen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Jählings neigt sich der Genuss zum Schmerz, wenn er nicht Maß gehalten hat

    Seneca

  16. Willst du wissen, wie alt du bist, so frage nicht die Jahre, die du gelebt hast, sondern den Augenblick, den du genießt.

    Arthur Schnitzler

  17. Manches ist nur schön, so lange wir es wünschen und wird fad, sobald wir es genießen.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  18. Es ist ein übler Bissen, daran man erstickt.

  19. Der Duft eines Pfannkuchen, bindet mehr ans Leben, als alle philosophischen Argumente.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Genieße froh die Gaben der gegenwärtigen Stunden und lass die Unangenehmen beiseite.

    Horaz