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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 2

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Mancher, der einem andern Dienste erwiesen hat, ist sogleich bei der Hand, sie ihm in Rechnung zu stellen.

    Mark Aurel

  2. Ob man einsam ist oder nicht, das zeigt sich erst, wenn man einen Umzug zu organisieren hat.

    Josef Bordat

  3. Möge der erste Strahl der Sonne heute das Auge des traurigsten Menschen treffen, den du kennst. Möge das erste Wort aus deinem Munde heute das Auge des traurigsten Menschen zum Lachen bringen, der di …

  4. Es lohnt sich schon, etwas Schweres auf sich zu nehmen, wenn man es einem Menschen damit leichter macht.

    Stefan Zweig

  5. Das Gesetz ist dazu da, Menschen zu retten, nicht um sie zu vernichten.

    John Steinbeck

  6. Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. - Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen

    Joseph Joubert

  7. Man wird in der Regel keinen Freund dadurch verlieren, dass man ihm ein Darlehn abschlägt, aber sehr leicht dadurch, dass man es ihm gibt

    Arthur Schopenhauer

  8. Mögen deine Augen vor Freundlichkeit leuchten, wie Wegeslichter in der Nacht, möge dein Herz erwärmen jedes kalte Gemüt, deine Hände, denen reichen die zu fallen drohen, so komme Segen über dich u …

  9. Das ist ewig wahr: Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Die Schmerzen, die wir dem Freund offenbart haben, sind schon halb geheilt.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  11. Diejenigen, die am häufigsten von ihrer Verantwortung für andere sprechen, denken am meisten an sich selbst.

  12. Man kann nicht immer etwas Großes tun, aber gewiss etwas Gutes

  13. Wenn du anfängst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.

    George Bernard Shaw

  14. Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tage eine Freude machen könnte.

    Friedrich Nietzsche

  15. Tätige Liebe heilt alle Wunden. Bloße Worte mehren nur den Schmerz.

    Adolph Kolping

  16. Gut sein und ein gutes Leben führen, bedeutet, anderen mehr geben, als man von ihnen nimmt.

    Leo Tolstoi

  17. Ich bin dankbar für die schärfste Kritik, solange sie nur sachlich bleibt

    Otto von Bismarck

  18. Man hilft den Menschen nicht, wenn man etwas für sie tut, was sie selbst tun könnten

    Abraham Lincoln

  19. Gute Werke machen einen Menschen nicht gut, aber ein guter Mensch tut gute Werke.

    Martin Luther

  20. Sich selbst geben ist besser als nur geben.

    Mutter Theresa

  21. Freunde in der Not wären selten? - Im Gegenteil! Kaum hat man mit einem Freundschaft gemacht, so ist er auch schon in der Not und will Geld geliehen haben.

    Arthur Schopenhauer

  22. Was dir nichts nützt und ein anderer dringend braucht, das behalte nicht.

  23. Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht

    Mark Aurel

  24. Freunde sind Licht an Schattentagen.

  25. Es gibt Schwestern, die geben dem Patienten Morphium, damit dieser Ruhe habe - und es gibt Schwestern, die geben dem Patienten Morphium, damit sie Ruhe haben.

    Carl Ludwig Schleich

  26. Jede Freundschaft ist um ihrer selbst willen erstrebenswert, ihren Ursprung aber hat sie vom Nutzen.

    Epikur

  27. Der Arzt verbindet nur deine Wunden. Dein innerer Arzt aber wird dich gesunden. Bitte ihn darum, sooft du kannst

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  28. Mögest du immer einen Freund an deiner Seite haben, der dir Vertrauen gibt, wenn es dir an Licht und Kraft gebricht.

  29. Ein Kind zu retten bedeutet, die Welt zu retten.

    Fjodor M. Dostojewski

  30. Wenn es sich um Tod und Leben dreht, zeigt sich, wie's um die Freundschaft steht.

  31. Viel wichtiger als der Dialog über Glaubenssätze ist heute der Dialog über die Not der Menschen

  32. Leicht ist, anderen zu raten, schwer oft für sich selbst das Rechte zu erkennen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  33. Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.

    Mutter Theresa

  34. Der wahre Freund ist Freund in Worten und in Werken.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  35. Denn zu Zeiten der Not bedarf man seiner Verwandten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  36. Wer mit aller Kraft des Herzens das Gute sucht, tritt in Verbindung mit allen höheren Kräften der Welt und spürt überall ihre Hilfe

  37. So tönt kein Lied in kummervollen Stunden, als wenn der Freund das rechte Wort gefunden.

    Nikolaus Lenau

  38. Löst du jemandem sein Problem, so ist er frei für einen Tag. Lehrst du ihn das Lösen der Probleme, so ist er zuversichtlich sein Leben lang!

  39. Wir helfen anderen, um sie zur Gegenhilfe zu verpflichten, und die ihnen erwiesenen Dienste sind daher eigentlich nur Wohltaten, die wir uns selbst im Voraus erweisen.

    François de la Rochefoucauld

  40. Die Aufrichtigkeit kann dann von Nutzen sein, wenn man sie als Kunstgriff verwendet, oder wenn sie einem, dank ihrer Seltenheit, nicht geglaubt wird.

    Giacomo Leopardi

  41. …der gütige Wunsch eines einzigen Freundes, der dir durch zehn Minuten mit aufrichtigem Interesse zuhört, ist eine wirkliche lebendige, hilfreiche Macht...

    Prentice Mulford

  42. In anderer Glück sein eigenes finden, ist dieses Lebens Seligkeit, und anderer Menschen Wohlfahrt finden, schafft göttliche Zufriedenheit.

    Christoph Martin Wieland

  43. Tu soviel Gutes, wie Du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber.

    Charles John Huffam Dickens

  44. Dem Bedürftigen zu geben, heißt nicht schenken, sondern säen.

  45. Hilf dir selber: dann hilft dir noch jedermann. Prinzip der Nächstenliebe

    Friedrich Nietzsche

  46. Schreite kühn und klug voran. Es gibt eine Hand, die dir von oben herab vorwärts hilft

    Philip James Bailey

  47. Wer jede Mühe abnimmt, das Bemühen anderer abwehrt, wird nicht geliebt, sondern übersehen.

    Else Pannek

  48. Rat ist wie Schnee; je weicher er fällt, desto länger bleibt er liegen und desto tiefer sinkt er ins Hirn.

    Samuel Taylor Coleridge

  49. Ein gutes, liebes Wort ist immer ein Lichtstrahl, der von Seele zu Seele geht.

    Hans Thoma

  50. Jedes Sprichwort, jedes Buch, jedes kleine Wörtchen, das dir zur Hilfe und Trost bestimmt ist, wird auf geraden oder verschlungenen Wegen zu dir gelangen.

    Ralph Waldo Emerson

  51. "Bitte sage mir, welchen Weg ich gehen soll!" - "Das hängt davon ab, wohin Du willst"

    Lewis Carroll

  52. Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.

    Wilhelm Busch

  53. Jeder Mensch hat Druckfehler und Schreibfehler. Gegen seine Schreibfehler sei man in Gottes Namen so streng, wie man will. Aber die Druckfehler, die ihm der Druck des Schicksals beigebracht hat, gege …

    Gottlieb Moritz Saphir

  54. Wenn ein Freund bittet, gibt es kein ›Morgen‹.

  55. Ein Schwesterchen hurra, ein Schwesterchen ist da! Nun wollen wir es schützen vor Dieben und vor Blitzen! Wir kochen ihm ein Süppchen und schenken ihm ein Püppchen. Wir wollen ihm im Leben all unse …

  56. Freundschaft - das sind zwei Herzen, die sich eine Last teilen.

  57. Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit

    Martin Luther King

  58. Freundschaft hält alles aus, glaubt dir immer, hofft mit dir und steht alles mit dir durch, Freundschaft hört nie auf.

  59. Trage deine Mutter auf Armen, wenn ihr die Beine versagen, sie trug dich im Schoß, als du noch keine hattest.

    Christian Friedrich Hebbel

  60. Möge Gott dein Schiff lenken, wenn du bedrückt durch Stürme gehst, er halte flach die Wellen und zeige dir das nahe Ufer. Er sei deine Zukunft und dein Licht auf hoher See.