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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 5

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Ein Freund erzieht den anderen.

    Novalis

  2. Für Erfahrungen muss man teuer bezahlen, und trotzdem will niemand sie haben, wenn man sie verschenken möchte.

    Ludwig Börne

  3. Gott will in manchen Fällen keinen andern Dank, als dass man seine Hände hin hält

  4. Wer seine Bitte nur weiß zitternd vorzutragen, lehret den er bittet, seine Bitte abzuschlagen.

    Barthold Heinrich Brockes

  5. Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

    Johann Gottfried Herder

  7. Erwarte vom anderen, was du ihm selbst getan.

    Publius Syrus

  8. Was die Enttäuschung in der Dankbarkeit, die man für erwiesene Wohltaten erwartet, bewirkt, ist, dass der Stolz des Gebers und der Stolz des Empfängers sich über den Preis der Wohltat nicht einigen kö …

    François de la Rochefoucauld

  9. Denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  10. Glück hilft nur manchmal - Arbeit immer.

  11. Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

    Henry Ford

  12. Eine Mutter ist nicht jemand zum Anlehnen, sie macht es unnötig, jemanden zum Anlehnen zu brauchen.

  13. Jemand an die Gefälligkeiten zu erinnern, die man ihm getan hat, kommt einem Vorwurf gleich.

    Demosthenes

  14. Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Wenn der Rat gut ist, spielt es keine Rolle, wer ihn gegeben hat.

    Thomas Fuller

  16. Vertage die Sorgen bis auf morgen, eh du's gedacht, kommt Hilfe über Nacht.

    Theodor Fontane

  17. Die Großen schätzen den Menschen nur in dem Grade, in welchem sie Nutzen von ihm ziehen können.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  18. Es ist keine Höflichkeit, dem Lahmen den Stock tragen zu wollen.

    Arthur Schnitzler

  19. Möge Gott das Wasser in deinem Brunnen nie versiegen lassen. Möge Gott die Milch deiner Kuh nie versiegen lassen. Möge Gott die Quelle deiner Wohltaten, die du anderen erweist, nie versiegen lassen …

  20. Zwei Drittel der Hilfe ist, Mut einzuflößen.

  21. Wir können Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  22. Güte steht über dem Gesetz.

  23. Ein gutes Argument wirkt wundervoll - nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.

    Bertolt Brecht

  24. Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.

    Alexandre Dumas

  25. Dichter sind unsere Organe, Menschen zu verstehen

    Wilhelm Dilthey

  26. Ich denke, ich bin wie ein Rettungsboot. An sich wertlos, aber nützlich genug, um bessere Dinge am Leben zu halten.

    Sophia Louisa Jex-Blake

  27. Es bedarf des demokratischen Regiments, damit die Armen eine Zuflucht und die Reichen einen Zügel haben.

    Thukydides

  28. Heute gibt es viele, die das Gute für schlecht, das Minderwertige hingegen für gut halten. Diese Leute helfen nicht, sie hindern vielmehr.

    Gottfried von Strassburg

  29. Lebe, sei glücklich und mache andere glücklich.

    Mary Shelley

  30. Opportunismus ist die Kunst, mit dem Winde zu segeln, den andere machen.

    Alessandro Manzoni

  31. Wenn es glatteist, gehen die Menschen Arm in Arm.

    Jean Paul

  32. Glaube, dass das Leben lebenswert ist, und Dein Glaube wird helfen, diese Tatsache zu erschaffen

    William James

  33. Erst gegen Ende unseres Lebens müssen wir uns eingestehen, dass uns die am meisten genützt haben, die uns die größten Hindernisse in den Weg gelegt haben.

    Carl Ludwig Schleich

  34. Der edle Mensch hilft anderen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht das Schlechte.

  35. Der Reichtum dient dem weisen Mann, den Dummkopf aber regiert er.

  36. Wenn Medizin nicht schadet, soll man froh sein und nicht obendrein noch verlangen, dass sie etwas nütze.

    Pierre Augustin Baron de Beaumarchais

  37. Kalte Umschläge sind besser als warme Ratschläge.

    Peter Rosegger

  38. Es empfiehlt sich, den Menschen Hoffnungen zu machen und ihnen immer etwas zu versprechen, wenn man sie braucht.

    Nicolaus Machiavelli

  39. Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.

    Abraham a Sancta Clara

  40. Man soll tun, was man kann, einzelne Menschen vom Untergang zu retten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  41. Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken.

    Wilhelm Raabe

  42. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

  43. Rate den Mitbürgern nicht das Angenehmste, sondern das Beste.

    Solon

  44. Gutes tust du am besten sofort, weil du es dir vielleicht anders überlegst.

  45. Ein gutes Wort kostet nicht mehr als ein böses.

  46. Durch ein Unterlassen kann man genauso schuldig werden wie durch Handeln.

    Konrad Adenauer

  47. Ein guter Torwart ist ein Spieler, der seine Mannschaft durch Überschreitung seiner Machtbefugnisse in eigenwilligen Aktionen rettet.

    Jean-Paul Sartre

  48. Zum Vorwärtskommen in der Welt sind Freundschaft und Kamaraderien bei weitem die Hauptmittel

    Arthur Schopenhauer

  49. Ein guter Mensch gibt gerne acht, ob auch der andre was Böses macht; und strebt durch häufige Belehrung nach seiner Bess'rung und Bekehrung.

    Wilhelm Busch

  50. Unsäglich Schweres wird von mir verlangt. Aber die Mächte, die mich so verpflichten, sind auch bereit, mich langsam aufzurichten, so oft mein Herz behängt mit den Gewichten der Demut hoch in ihren …

    Rainer Maria Rilke

  51. Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man damit anfangen kann.

    Oscar Wilde

  52. Ein Nachbar ist ein Mensch, der die geliehene Schneeschaufel zurückbringt, wenn er sich den Rasenmäher ausleiht

  53. Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  54. Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus werden soll

    Matthias Claudius

  55. Wer die Erkenntnis der Sache nicht hat, dem wird die Erkenntnis der Worte nichts helfen.

    Martin Luther

  56. Einem anderen ein Bein zu stellen macht mehr Spaß als ihm auf die Füße zu helfen.

  57. Es entmutigt oft den wärmsten Menschenfreund, dass er so vielen Hilfsbedürftigen begegnet, denen nicht zu helfen ist.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  58. Gib niemand ungebetenen Rat, er könnte, wenn befolgt, mißglücken, und dir legt man die Schuld der Tat als schwere Last dann auf den Rücken.

  59. Ich wünsch dir jemand, der dich hält, wenn du verzweifelst an der Welt. Ein jeder Mensch braucht solch Begleiter, und manchmal nur als Blitzableiter. Wenn wir im Leben gemeinsam gehen, dann werd …

  60. Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben

    Konfuzius