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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 3

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Möge Gott dein Schiff lenken, wenn du bedrückt durch Stürme gehst, er halte flach die Wellen und zeige dir das nahe Ufer. Er sei deine Zukunft und dein Licht auf hoher See.

  2. In Fragen der Moral hilft Schulbildung nicht viel.

    Albert Einstein

  3. Der edle Mensch hilft seinen Mitmenschen, das Gute in ihnen zur Reife zu bringen, nicht aber das Schlechte. Der niedrig Gesinnte tut das Gegenteil.

    Konfuzius

  4. Gute Taten sind eine Ware, bei der die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt.

  5. Wenn du eine hilfreiche Hand brauchst, suche sie am Ende deines Armes.

  6. Unrecht ist gegraben in Metall. Wohltat in die Flut geschrieben.

  7. Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.

    Jean Jaurès

  8. Wer Dir als Freund nichts nützen kann, kann allemal als Feind Dir schaden.

    Christian Fürchtegott Gellert

  9. Herr, segne meinen ersten Tag und den letzten Tag. Segne die Stunden, die Du mir schenkst. Was ich berühre, was ich höre, was ich sehe, was ich rede, soll gesegnet sein. Herr, halte mich in Deinen …

  10. Die Kunst hat das Handwerk nötiger als das Handwerk die Kunst.

    Franz Kafka

  11. Gewöhnlich haben die Menschen den guten Willen zu helfen nur bis zu dem Augenblick, da sie es könnten

    Marquis de Vauvenargues

  12. Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchten, auf den man in jeder Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet.

    Jeremias Gotthelf

  13. Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.

    Peter Rosegger

  14. Die breite Menge misst Freundschaften an ihrem Nutzen

    Ovid

  15. Greise geben gern gute Ratschläge, denn dies tröstet sie über die Tatsache hinweg, dass sie kein schlechtes Beispiel mehr geben können.

    François de la Rochefoucauld

  16. Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.

    Pindar

  17. Lebensfreude ist die bejahendste Entscheidungshilfe.

    Else Pannek

  18. Je großzügiger ein Mensch ist, desto mehr Zeit hat er für sich und andere. Mach es dir zur Gewohnheit, immer Zeit zu haben.

    Seneca

  19. Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche

  20. Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.

    Honoré de Balzac

  21. Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.

    Jean de la Bruyère

  22. Kleine Wohltaten im rechten Augenblick können für den Empfänger sehr groß sein

    Demokrit

  23. Die Menschen, wenn sie dich um Rat fragen, sind gewöhnlich schon entschlossen zu tun, was ihnen gefällt.

    Adolph Freiherr von Knigge

  24. Mütter haben für jede Wunde die richtige Salbe.

  25. Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.

    Albert Schweitzer

  26. Zehn Jahre lang Gutes tun ist nicht genug. Einen Tag Böses tun ist zuviel.

  27. Wenn alle Menschen sich immer gegenseitig beistünden, dann bedürfte niemand des Glückes.

    Menander

  28. Mitleid ohne Hilfe ist wie Senf ohne Rindfleisch.

  29. Wenn wir wollen, dass es in der kleinsten Strohhütte wie in der ganzen Welt besser gehe, so müssen wir das, was wir dazu beitragen können, selbst tun.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  30. Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.

  31. Die im Leben glücklich gestellten sollten wissen oder bedenken, dass die Not die Fühlfäden des inneren Menschen nicht abstumpft, sondern verfeinert.

    Christian Friedrich Hebbel

  32. Täten nur Versprechen wohl, hätt' ich eine Scheune voll.

    Bernhard Freidank

  33. Wer eines andern Leben rettet, fügt seinem eigenen zehn Jahre hinzu.

  34. Jede Hand ist schön, die gibt.

  35. Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.

    Christian Morgenstern

  36. Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten Tag und Nacht, wohin du auch gehst.

  37. Überall finden sich Leute – bereit, uns aus einer Lage herauszuhelfen, in der wir uns wohl fühlen.

    Otto Weiss

  38. Es gleicht, wer jedem zu raten, statt einem zu helfen, wählt, einer tüchtig sausenden Mühle, der es an Steinen fehlt.

    Christian Friedrich Hebbel

  39. Schöne heilige Gedanken denken, Heiligenleben schildern, das alles wiegt es nicht auf, einer Frage, einer Bitte liebevoll Antwort zu geben.

    Theresia von Lisieux

  40. Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

    Charles Caleb Colton

  41. Unglück hat mich gelehrt, Unglücklichen Hilfe zu leisten.

    Vergil

  42. Wie oft wäscht nicht eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig.

    Joseph Unger

  43. Demnach würde zur Milderung des menschlichen Elends das Wirksamste die Verminderung, ja Aufhebung des Luxus sein.

    Arthur Schnitzler

  44. Oft ist's der eigene Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen.

    William Shakespeare

  45. Ein Ertrinkender lässt sich retten, ein Verliebter niemals.

    Lewis Wallace

  46. Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.

    Euripides

  47. Nichts kann unverwandelt gerettet werden, nichts, das nicht das Tor seines Todes durchschritten hätte.

    Theodor W. Adorno

  48. Sowie man etwas gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.

    Voltaire

  49. Für alles gibt es eine Arznei ausser gegen Tod und Steuern

  50. Die wahre Freundschaft rät und warnt vorher, nachher liebt sie; die falsche macht es umgekehrt.

    Malwida von Meysenbug

  51. Die Liebe ist ein sehr wirksames Schönheitsmittel

    Louisa May Alcott

  52. Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.

    François de la Rochefoucauld

  53. Es ist besser, einen Tropfen Licht zu geben oder zu empfangen, als einen Ozean von Dunkelheit.

    Joseph Joubert

  54. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

    Blaise Pascal

  55. Gewiss ist es, dass eine einzige Stunde vertraulicher Mitteilung zwei fremde Menschen einander näher bringt als ganze Jahre gewöhnlichen Beisammenlebens.

    Friedrich von Bodenstedt

  56. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  57. Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.

    Rudolf Virchow

  58. Das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein.

    Bogumil Goltz

  59. "Wer andern eine Grube gräbt" - dies Wort mag trefflich sein! Doch: Wer sie aus der Grube hebt, auch der fällt meist hinein.

    Ernst von Feuchtersleben

  60. Ein Lächeln vertreibt hundert Sorgen.

    Dr. Carl Sonnenschein