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Sprüche über Hilfe

643 Sprüche — Seite 10

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Für alles gibt es eine Arznei ausser gegen Tod und Steuern

  2. Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.

    Bertolt Brecht

  3. Unglück hat mich gelehrt, Unglücklichen Hilfe zu leisten.

    Vergil

  4. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  5. Weise ist, wer sich helfen kann, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht.

  6. "Wer andern eine Grube gräbt" - dies Wort mag trefflich sein! Doch: Wer sie aus der Grube hebt, auch der fällt meist hinein.

    Ernst von Feuchtersleben

  7. Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.

    Euripides

  8. Die Hilfe Gottes ist unser weiter Raum, der uns frei und fröhlich macht.

    Martin Luther

  9. Sowie man etwas gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.

    Voltaire

  10. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

    Adalbert Stifter

  12. Es gibt keine Krankheit oder Verletzung, die nicht mit Hilfe unserer Sanitäter zum Tode führen könnte!

  13. Wer trüge wohl des Lebens Bürden, die bald mit ihrem dumpfen Harm ein schwaches Herz erdrücken würden, gäb uns die Freundschaft nicht den Arm!

    Christoph A. Tiedge

  14. Ratten und Eroberer dürfen im Unglück keine Gnade erwarten.

    Charles Caleb Colton

  15. Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.

    François de la Rochefoucauld

  16. Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.

    Simon Dach

  17. Es ist besser, einen Tropfen Licht zu geben oder zu empfangen, als einen Ozean von Dunkelheit.

    Joseph Joubert

  18. Liebt das Buch. Es wird euch freundschaftlich helfen, sich im stürmischen Wirrwarr der Gedanken, Gefühle und Ereignisse zurechtzufinden.

    Maxim Gorki

  19. Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  20. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

    Blaise Pascal