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Sprüche über Hilfe

643 Sprüche — Seite 17

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.

    Albert Schweitzer

  2. Beim Ratgeben versuche deinem Freund zu helfen, nicht zu gefallen

    Solon

  3. Fernes Wasser löscht nicht nahen Durst.

  4. Betrachte denjenigen, der deine Fehler aufdeckt, als jemanden, der dir etwas von einem verborgenen Schatz zeigt.

  5. Der Mensch, der Gutes wirkt, gleicht einem Obstgarten, der von den Früchten guter Werke voll ist.

    Hildegard von Bingen

  6. Der Wunsch unseres Schutzengels, uns zu helfen, ist weit größer als der, den wir haben, uns von ihm helfen zu lassen.

    Don Bosco

  7. Wenn ein Kind stolpert, hält ein guter Engel seine Hände hin.

  8. Es ist sicher leichter, im Gebirge einen Tiger zu erlegen, als in der Not einen hilfsbereiten Freund zu finden.

  9. Wer sich mit den Sorgen anderer belädt, hat Zeiten der völligen Einsamkeit besonders nötig.

    Prentice Mulford

  10. Gott verfehlt nie, uns zu helfen, wenn die Zeit da ist und wenn wir von unserer Seite aus alles getan haben, was wir konnten

    Vinzenz von Paul

  11. Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Denn ein schlechter Nachbar ist eine so große Plage, wie ein guter ein Segen ist.

    Hesiod

  13. Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht; sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten, verdorrten Erde sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  14. Niemand kann einem anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen

  15. Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.

    Otto von Leixner

  16. Man kann niemanden etwas lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.

    Galileo Galilei

  17. Nützlich ist uns oft ein Feind: Er dient, wenn er zu schaden meint.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  18. Nicht die Vollkommenen brauchen Liebe, sondern die Unvollkommenen

    Oscar Wilde

  19. Der Staat sollte vorzüglich nur für die Ärmeren sorgen, die Reichen sorgen leider nur zu sehr für sich selbst.

    Johann Gottfried Seume

  20. Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren.

    Abraham Lincoln