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Sprüche über Hilfe

643 Sprüche — Seite 14

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Wer seine Bitte nur weiß zitternd vorzutragen, lehret den er bittet, seine Bitte abzuschlagen.

    Barthold Heinrich Brockes

  2. Mann mit zugeknöpften Taschen, dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; wenn du nehmen willst, so gib!

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Glück hilft nur manchmal - Arbeit immer.

  4. Was die Enttäuschung in der Dankbarkeit, die man für erwiesene Wohltaten erwartet, bewirkt, ist, dass der Stolz des Gebers und der Stolz des Empfängers sich über den Preis der Wohltat nicht einigen kö …

    François de la Rochefoucauld

  5. Gott will in manchen Fällen keinen andern Dank, als dass man seine Hände hin hält

  6. Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

    Johann Gottfried Herder

  7. Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

    Henry Ford

  8. Die Großen schätzen den Menschen nur in dem Grade, in welchem sie Nutzen von ihm ziehen können.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  9. Vertage die Sorgen bis auf morgen, eh du's gedacht, kommt Hilfe über Nacht.

    Theodor Fontane

  10. Eine Mutter ist nicht jemand zum Anlehnen, sie macht es unnötig, jemanden zum Anlehnen zu brauchen.

  11. Wenn der Rat gut ist, spielt es keine Rolle, wer ihn gegeben hat.

    Thomas Fuller

  12. Es ist keine Höflichkeit, dem Lahmen den Stock tragen zu wollen.

    Arthur Schnitzler

  13. Möge Gott das Wasser in deinem Brunnen nie versiegen lassen. Möge Gott die Milch deiner Kuh nie versiegen lassen. Möge Gott die Quelle deiner Wohltaten, die du anderen erweist, nie versiegen lassen …

  14. Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Zwei Drittel der Hilfe ist, Mut einzuflößen.

  16. Jemand an die Gefälligkeiten zu erinnern, die man ihm getan hat, kommt einem Vorwurf gleich.

    Demosthenes

  17. Ein gutes Argument wirkt wundervoll - nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.

    Bertolt Brecht

  18. Wir können Orte schaffen helfen, von denen der helle Schein der Hoffnung in die Dunkelheit der Erde fällt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  19. Güte steht über dem Gesetz.

  20. Freundschaft heißt vergessen, was man gab, und in Erinnerung behalten, was man empfing.

    Alexandre Dumas