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Sprüche über Hilfe

631 Sprüche — Seite 4

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Der kann sein Leid vergessen, der es von Herzen sagt.

    Simon Dach

  2. Die Hilfe des Arztes ist nur der erste Teil der Heilung.

  3. Wo Verschwendung herrscht, gibt es keine Nächstenliebe.

    John Knittel

  4. Fünf Minuten Hilfe ist besser als zehn Tage Mitleid.

  5. Weise ist, wer sich helfen kann, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht.

  6. Gewiss ist es, dass eine einzige Stunde vertraulicher Mitteilung zwei fremde Menschen einander näher bringt als ganze Jahre gewöhnlichen Beisammenlebens.

    Friedrich von Bodenstedt

  7. Ein Gramm Beispiel gilt mehr als ein Zentner guter Worte.

    Franz von Sales

  8. Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet.

    Rudolf Virchow

  9. Das Weib trachtet unendlich mehr danach, glücklich zu machen, als glücklich zu sein.

    Bogumil Goltz

  10. "Wer andern eine Grube gräbt" - dies Wort mag trefflich sein! Doch: Wer sie aus der Grube hebt, auch der fällt meist hinein.

    Ernst von Feuchtersleben

  11. Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

    Blaise Pascal

  12. Anarchisten sind objektiv die besten Helfer der Reaktionäre. Vielleicht wollen sie das sogar sein.

    Gustav Walter Heinemann

  13. Ein Lächeln vertreibt hundert Sorgen.

    Dr. Carl Sonnenschein

  14. Der höchste Sinn von Kapital ist nicht, mehr Geld zu machen, sondern das Geld dazu zu bringen, mehr für die Verbesserung des Lebens zu tun

    Henry Ford

  15. Einem warf ich im Schiffbruch ein Brett zu. Vom Tode gerettet, sprach er: "Was kostet das Brett? Dankbar bezahl' ich das Holz!"

    Christian Friedrich Hebbel

  16. Den Strom der Trauer mildert, wer ihn teilt.

    Edward Young

  17. Überlass der Nacht die Stimme, überlass ihr Rat und Heil!

    Plutarch

  18. Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.

    Bertolt Brecht

  19. Diene deinen Freunden, ohne zu rechnen.

    Gottfried Keller

  20. Zwei Drittel der Hilfe ist, Mut einzuflößen

  21. Vier Hände vermögen mehr als zwei; aber auch vier Augen sehen mehr als zwei.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  22. Zum Tun gehört Talent - zum Wohltun Vermögen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  23. Armut ist nicht von Gott geschaffen worden, sie ist Menschenwerk. Wir können die Armut nur beseitigen, wenn wir bereit sind zu teilen.

    Mutter Theresa

  24. Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  25. Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren.

    Denis Diderot

  26. Das Beste, was der Mensch für einen anderen tun kann, ist doch immer das, was er für ihn ist.

    Adalbert Stifter

  27. Die Hilfe Gottes ist unser weiter Raum, der uns frei und fröhlich macht.

    Martin Luther

  28. Wo humanes Verhalten fehlt, müssen humanitäre Aktionen helfen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  29. Wer trüge wohl des Lebens Bürden, die bald mit ihrem dumpfen Harm ein schwaches Herz erdrücken würden, gäb uns die Freundschaft nicht den Arm!

    Christoph A. Tiedge

  30. Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde braucht.

    Plutarch

  31. Kluge Ratschläge können helfen, sie können aber auch nerven.

  32. Bewahrt euch vor allem für euch selbst, dann wird auch noch viel für andere bleiben

    Leo Tolstoi

  33. Kinder brauchen Liebe - besonders wenn sie sie nicht verdienen

    Henry David Thoreau

  34. Obwohl ich dir die Ruhe gönne, ist voller Trauer mein Herz. Dich leiden sehen und nicht helfen können, war für mich der größte Schmerz.

  35. Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe.

    Fjodor M. Dostojewski

  36. Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.

    Peter Rosegger

  37. Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben

    Marie von Ebner-Eschenbach

  38. Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück

    August von Kotzebue

  39. Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

    Johann Wolfgang von Goethe

  40. Sie sind immer da, wenn du sie brauchst - und wenn du sie nicht brauchst: Freunde

  41. Niemand zu haben auf der Welt, zu dem man sich flüchtet, auf den man in der Not bauen kann, das ist ein Weh, an dem manches Herz verblutet

    Jeremias Gotthelf

  42. Bemühe dich nicht um viele schöne Worte, wenn du mit einer kleinen Geste mehr sagen kannst.

  43. Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt

  44. Kein Mensch nimmt guten Rat an, aber jeder nimmt gern Geld; also ist Geld besser als guter Rat

    Jonathan Swift

  45. Der Mildtätige gibt sich reich, der Geizige nimmt sich arm.

  46. Es ist törricht, sich im Kummer die Haare zu raufen, denn noch niemals ist Kahlköpfigkeit ein Mittel gegen Probleme gewesen

    Mark Twain

  47. Mancher ist so klug, dass er andere belehren kann, aber nicht klug genug, um sich selber zu helfen

  48. Mögest du schon am Morgen der Hilfe des Himmels gewiss sein und über den Tag in der Sicherheit leben, den rechten Weg zu gehen.

  49. Wenn es sich um Tod und Leben dreht, zeigt sich, wie's um die Freundschaft steht. Reich und arm sind ein untrüglich Maß, wer dein Freund ist und auf wen Verlass. Fällt in Ungnad, wer einst hochgee …

  50. Dem Mutigen hilft Gott.

    Friedrich von Schiller

  51. Ein Bruder und eine Schwester, nichts Schöneres kennt die Welt. Kein Band im Leben hält fester, wenn einer zum anderen hält.

  52. Verschließe nicht deine Augen vor dem Leiden und lasse dein Bewusstsein nicht für seine Existenz abstumpfen

    Buddha

  53. Man hat nur auf so viel Freude und Glück Anspruch, wie man selbst gewährt.

    Ernst von Feuchtersleben

  54. Denn Gott legt irdische Güter zu dem einen Zweck in die Hände der Reichen, dass sie die Gelegenheit und die Fähigkeit haben, ihren Nächsten, die in der Bedürftigkeit leben, zu Hilfe zu kommen

    Johannes Calvin

  55. Unter guten, seelenvollen Menschen trägt sich die Last des Lebens leicht.

    Novalis

  56. Nach "lieben" ist "helfen" das schönste Zeitwort der Welt.

    Bertha Freifrau von Suttner

  57. Krankenhaus: ein Gebäude, wo Kranken im allgemeinen zwei Arten von Behandlung zuteil werden. Medizinische vom Arzt und unmenschliche vom Personal.

    Ambrose Bierce

  58. Ich wünsch dir einen, der mit dir geht, in Not und Trauer zu dir steht. Der in guten und in schlechten Zeiten als echter Freund dich wird begleiten.

  59. Dem andern helfen, wo man kann - so fängt die eigne Freude an

    Margarete Seemann

  60. Ein Freund erzieht den anderen.

    Novalis