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Sprüche über Hilfe

643 Sprüche — Seite 29

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Manchen Wohltäter verwirrt das Leid der anderen derartig, dass er nicht weiß, wo er seine Tasche hat.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Die Blinden werden immer von den Sehenden geleitet werden, oder in die Grube fallen, und sicherlich ist keine Dienstbarkeit und keine Verknechtung schlimmer als die, welche den Verstand betrifft.

    Giacomo Leopardi

  3. Eher findet man einen, der für seinen Freund sein Leben opfert, als einen, der für den Freund einen Taler aufs Spiel setzt, geschweige denn ausgibt.

    Giacomo Leopardi

  4. Gegenseitige Hilfe macht selbst arme Leute reich

  5. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.

    Nicolaus Machiavelli

  6. Hör auf, dein Geld zu zählen. Gib den Armen, und du wirst reich

  7. Es verliert die schwerste Bürde des Lebens die Hälfte ihres Drucks, wenn man von ihr reden kann.

    Jeremias Gotthelf

  8. Vom Urbeginn der Schöpfung ist dem Wein eine Kraft beigegeben, um den schattigen Weg der Wahrheit zu erhellen.

    Dante Alighieri

  9. Geld hat überhaupt nichts mit Stil zu tun, aber natürlich ist es in jeder Situation nützlich.

    Friedrich Wilhelm Güll

  10. Es steht immer jemand neben uns, der unsere Liebe braucht

    Wilhelm von Kügelgen

  11. Gute Taten sind oft nur Kinder der Reue.

    Peter Sirius

  12. Wozu hätten die Leute ihre Narrheiten, wenn es nicht gescheite Leute gäbe, die davon profitieren?

    Johann Peter Hebel

  13. Die Freuden des Geistes sind Heilmittel gegen die Wunden des Herzens

    Germaine Madame de Stael

  14. Könnte ich unsterblich sein, so wünschte ich es nur, um Unglückliche zu unterstützen.

    Maria Theresia von Österreich

  15. Die pralle Sonne auf dem Rücken, während man sich über Schaufel oder Hacke beugt oder beschaulich den warmen, duftenden Lehmboden riecht, ist heilender als manch eine Medizin.

    Charles Dudley Warner

  16. Demut und grösste Beharrlichkeit scheinen fast genauso notwendig beim Gärtnern wie Regen und Sonnenschein, und jedes Misslingen muss als Sprungbrett für Erfolgversprechenderes dienen.

    Elizabeth von Arnim

  17. Auch heute noch wird die entscheidende Initiative des Denkens nicht durch vieles Wissen gefördert.

    Max von Eyth

  18. Die Männer sind dazu da, die Frauen von ihren Illusionen zu heilen.

    Robert Browning

  19. In Deutschland arbeiten die Arbeiter, damit die Angestellten etwas zu schreiben haben.

    Kurt Tucholsky

  20. Der Himmel hilft niemals denen, die nicht handeln

    Sophokles