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Sprüche über Hilfe

643 Sprüche — Seite 28

Wer Hilfe empfängt oder gibt, erlebt oft in einem einzigen Augenblick, wie sehr Menschen aufeinander angewiesen sind. In diesem Thema verbinden sich Mitgefühl, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung nicht bloß zu denken, sondern konkret werden zu lassen. Gerade deshalb ist Hilfe nie nur praktisch, sondern immer auch menschlich bedeutsam.

Ihre Würde liegt darin, dass sie Nähe schafft, ohne den anderen kleinzumachen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie viel Größe in einem beherzten Beistand liegen kann und warum oft nicht die große Lösung, sondern die rechtzeitige Unterstützung über Hoffnung und Verzweiflung entscheidet.

  1. Man soll nie das Wohl, man soll das Heil eines Menschen im Auge haben

    Christian Morgenstern

  2. Wer uns vor nutzlosen Wegen warnt, leistet uns einen eben so guten Dienst wie derjenige, der uns den rechten Weg anzeigt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  3. Mit Hilfe der göttlichen Tonkunst läßt sich mehr ausdrücken und ausrichten als mit Worten.

    Karl Maria von Weber

  4. Langsam erteilter Rat ist bei weitem der beste, denn wo schnell er gegeben, folgt die Reu auf dem Fuß.

    Lukian

  5. Die Wohltaten der Mütter sind größer als das Meer.

  6. Geben kann man lernen, nehmen muss man können.

    Richard von Schaukal

  7. Die Bedrohung durch den Stärksten bewirkt bei mir, dass ich mich auf die Seite des Schwächeren stelle.

    Francois René de Chateaubriand

  8. Arbeit ist das beste Mittel gegen Verzweiflung.

    Sir Arthur Conan Doyle

  9. Schrecklich sind die Anspruchslosen. Die nichts fordern, gewähren auch nichts.

    Peter Hille

  10. Nichts reichen wir einander so freigebig wie unsere Hände – aber leer.

    Emanuel Wertheimer

  11. Erwarte alles vom Mitleid, nur keine Hilfe.

    Emanuel Wertheimer

  12. Ein erreichbares Ziel hilft zu leben.

    Else Pannek

  13. Erfolgserlebnisse stärken und helfen Wege etappenweise zu bewältigen.

    Else Pannek

  14. Manchmal breitet die Seele einen Schleier über die Wahrheit, weil sie nur so zu überstehen ist.

    Else Pannek

  15. Ein Reicher ohne Freigebigkeit ist ein Baum, der weder Früchte noch Schatten gibt.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  16. Wie weit die kleine Kerze Schimmer wirft! So scheint die gute Tat in arger Welt

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen ist eine Art von Pflicht; man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Reich ist, wer viel hat. Reicher ist, wer wenig braucht. Am reichsten ist, wer viel geben kann.

    Gerhard Tersteegen

  19. Mit Menschen in Not soll man nicht diskutieren; man soll ihnen helfen.

    Dr. Carl Sonnenschein

  20. Nimm selbst die Axt oder die Sense in die Hand; das wird dir guttun und deiner Gesundheit mehr nützen als alle möglichen Marienbäder, verordnete Motionen und schlaffe Spaziergänge.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol