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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 5

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Lege Wert auf gute Gesellschaft, auch wenn du allein bist.

  2. Wer die Menschen kennen lernen will, der studiere ihre Entschuldigungsgründe

    Christian Friedrich Hebbel

  3. Wer sich selbst kennt, kann sehr bald alle anderen Menschen kennenlernen; es ist alles Zurückstrahlung.

    Georg Christoph Lichtenberg

  4. Nimm dir ein Beispiel an der Natur, selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten. Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.

  5. Verschwende nicht die Zeit mit schlechten Menschen: Gemeines Rohr wird nie dir Zucker geben

    Ludwig van Beethoven

  6. Es gibt größere Dinge als unser Einkommen; zum Beispiel unsere Ausgaben.

  7. Die Ehe verleiht dir kein längeres Leben. Es kommt dir nur länger vor.

  8. Du kannst erst sagen, dass Du jemanden verstanden hast, wenn Du versucht hast, aus seinen Augen zu blicken

  9. Es muss verschiedene Rangstufen geben, da alle Menschen herrschen wollen und nicht alle es können.

    Blaise Pascal

  10. Stiehl ein Kamel, und sie hängen dich. Stiehl eine Herde, und sie verhandeln mit dir.

  11. Aus einem Haus, in dem viel gestritten wird, ziehen eines Tages selbst die Hühner aus

  12. Der Staat ist für die Menschen da, und nicht die Menschen für den Staat.

    Albert Einstein

  13. Die Menschen zählen nicht, was ihnen gegeben wird, sondern was ihnen vorenthalten wird.

  14. Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  15. Wer die Menschen ruinieren will, braucht ihnen nur alles zu erlauben.

    Napoleon

  16. Auch wenn du gehst, erinnere dich, dass du gekrochen bist

  17. Der Hass schadet niemand, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.

    Johann Peter Eckermann

  18. Liebt ein Mensch den Frieden, wird er nicht zum Feigling.

  19. Ich liebe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge.

    Augustinus

  20. Unsere Zeit krankt daran, dass es zu wenige Menschen gibt und zuviele Leute.

    José Ortega y Gasset

  21. Wenn du einen Drachen malst, dann malst du seine Haut, nicht aber seine Knochen. Wenn du einen Menschen kennst, dann kennst du sein Gesicht, nicht aber sein Herz!

  22. Menschen, die davon leben, etwas in Ordnung zu bringen, haben nichts dagegen, dass es drunter und drüber geht.

    William Hazlitt

  23. Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.

    Fjodor M. Dostojewski

  24. Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

    Guy de Maupassant

  25. Musik ist die wahre allgemeine Menschensprache

    Karl Julius Weber

  26. Tanze nicht, wenn du einen Korb mit Eiern trägst!

  27. Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

    Wilhelm Raabe

  28. Lieber natürliche Dummheit als künstliche Intelligenz.

  29. Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit

    Oscar Blumenthal

  30. Fühlst du dich verloren dann wende dich dem anderen zu wie dir selbst.

  31. Tropft ein durchlöcherter Krug, dann weiß man, dass noch Wasser darin ist.

  32. Es gibt keine uninteressante Dinge. Es gibt nur uninteressante Leute.

    Gilbert Keith Chesterton

  33. Gesundheit ist für den Menschen das Natürliche, Krankheit das Unnatürliche.

    Stefan Zweig

  34. Weisheit ist keine Medizin zum Hinunterschlucken.

  35. Achten die Menschen sich selbst, so achten sie gewöhnlich auch die fremde Persönlichkeit.

    Samuel Smiles

  36. Bedeckung findet sich gar leicht; Es fragt sich nur, wie weit sie reicht.

    Wilhelm Busch

  37. Dem Weisen genügen wenige Worte

  38. Wie wolltest du dich unterwinden, kurzweg die Menschen zu ergründen. Du kennst sie nur von außenwärts. Du siehst die Weste, nicht das Herz.

    Wilhelm Busch

  39. Für den Wert des Menschen ist die Güte des Charakters das Höchste, aber für das Zusammenleben ist Humor und Temperament beinahe noch wichtiger.

    Franz Grillparzer

  40. Wer morgens zerknittert ist, hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten.

  41. Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmmen, und der andere hat die Wahl.

    Gustav Stresemann

  42. Menschen müssen sich einmal aneinander reiben. Höflichkeit aber ist das Fett, welches das Unangenehme des Reibens vermindert oder erleichtert.

    Friedrich Wilhelm Weber

  43. Jeder ist sich selbst der Nächste

  44. Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt.

    Ludwig Börne

  45. Ich bin überzeugt, dass Hunde im Grunde denken, die Menschen seien verrückt.

    John Steinbeck

  46. Ich werfe meine Freude wie Vögen an den Himmel. Ein neuer Tag, der glitzert, knallt und jubiliert.

  47. Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!

    Peter Altenberg

  48. In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entschlüsseln

    Thomas Carlyle

  49. Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft.

    Friedrich Rückert

  50. Ein Kamel macht sich nicht über den Buckel eines anderen lustig

  51. Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.

    Christian Friedrich Hebbel

  52. Gegenwart und Vergangenheit lassen sich nicht vergleichen.

  53. Die Menschen schämen sich nicht des Unrechts, das sie tun, sondern dessen, das sie leiden.

    Giacomo Leopardi

  54. Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen

    Karl Marx

  55. Die eine Generation baut die Straße, auf der die nächste fährt.

  56. Misstraue demjenigen, der dich Böses lehrt; er wird dich eines Tages verraten

  57. Aus Stolz geht die Krabbe seitwärts.

  58. Mit Güte kann man jeden Menschen verzaubern.

    Pearl S. Buck

  59. Ein Mensch von feiner Lebensart pflegt sich zu benehmen, dass die anderen nach seinen Worten und seinem Verhalten mit ihm und mit sich selbst zufrieden sind.

    Jean de la Bruyère

  60. Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen.

    Antonius von Padua