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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 7

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Alles was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch, aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab.

    Friedrich Engels

  2. Der, der angreift, verliert.

  3. Wehe der Liebe, die an den Blicken der Menschen stirbt.

    Frank Wedekind

  4. Die Arbeit ist die erste Grundbedingung allen menschlichen Lebens, und zwar in einen solchen Grade, dass wir in gewissem Sinn sagen müssen: sie hat den Menschen selbst geschaffen.

    Friedrich Engels

  5. Es gibt keine unbiegsameren und härteren Menschen als diejenigen, die immer mit der Betrachtung ihres Unglücks beschäftigt sind.

    Heinrich von Kleist

  6. Kleine Hunde und kleine Menschen tragen die Nase hoch.

  7. Der geliebte Mensch scheint dort zu stehen, wo sonst etwas fehlt.

    Robert Musil

  8. Ich bin für die Rechte der Tiere genauso wie für die Menschenrechte. Denn das erst macht den ganzen Menschen aus

    Abraham Lincoln

  9. Am Tage, da einer alles weiß, laß ihn ruhig sterben!

  10. Des Menschen Glück ist nicht an seine Kraft, sondern an seine Laune geknüpft.

    Christian Friedrich Hebbel

  11. Die Menge ist groß, aber der Menschen sind wenige.

    Diogenes von Apollonia

  12. Es gibt Menschen, die sich nie verlieben würden, wenn sie nicht Gespräche über die Liebe gehört hätten.

    François de la Rochefoucauld

  13. Auf jedes Menschen Angesicht liegt leise dämmernd ausgebreitet ein sanfter Abglanz von dem Licht des Sternes, der sein Schicksal leitet. Der Genius der Harmonie wird dich mit seinen Wundertönen …

    Georg Friedrich Rudolph Herwegh

  14. Der Wille nämlich ist es, der dem Menschen Leiden verursacht.

    Katharina von Siena

  15. Das vollkommene Glück ist unbekannt; für den Menschen ist es nicht geschaffen.

    Voltaire

  16. Wo dieselben Menschen tagtäglich nur einerlei sehen, hören und treiben, nur mit ihrer nächsten Nachbarschaft verkehren, muss Beschränktheit die notwendige Folge sein.

    Friedrich Ludwig Jahn

  17. Lieber ............ , du hast ganz Recht, die Menschen sind erbärmlich schlecht. Ein jeder scheint ein Bösewicht, nur du und ich natürlich nicht.

  18. Was mich anbetrifft, so zahle ich für die Fähigkeit, Menschen richtig zu behandeln, mehr als für irgendeine andere auf der ganzen Welt.

    John D. Rockefeller

  19. Sie lieben die Menschen und verachten den einzelnen Unglücklichen.

    Fjodor M. Dostojewski

  20. Alle Ideen Christi sind vom Menschenverstand verdorben worden und scheinen unerfüllbar zu sein.

    Fjodor M. Dostojewski

  21. Meine Freunde, bittet Gott um Fröhlichkeit, seid fröhlich wie die Kinder, wie die Vögel des Himmels. Die Sünde der Menschen soll euch nicht bekümmern, fürchtet euch nicht, daß sie euch an der Vollendu …

    Fjodor M. Dostojewski

  22. Reißt den Menschen aus seinen Verhältnissen, und was er dann ist, nur das ist er.

    Johann Gottfried Seume

  23. Die Höflichkeit ist dem Menschen was die Wärme dem Wachs.

    Arthur Schopenhauer

  24. Was ist alles, was in Jahrtausenden die Menschen taten und dachten, gegen einen Augenblick der Liebe?

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  25. Wir leben alle von dem, was uns Menschen in bedeutungsvollen Stunden gegeben haben

    Novalis

  26. Du lernst den Baum kennen, wenn du dich an ihn lehnst.

  27. Erst eine gemächliche Reise ist eine Reise.

  28. Um den Kot des Leoparden kreisen die schönsten Schmetterlinge.

  29. Ein Weiser entscheidet für sich selber, ein Narr richtet sich nach den Leuten.

  30. Alte Worte sind weise Worte.

  31. Der Ehrgeiz der alten Turmbauer von Babel war wohl begründet für diese Welt; es gibt nur zwei starke Überwinder der Vergesslichkeit der Menschen: die Dichtkunst und die Baukunst, und die letztere …

    John Ruskin

  32. Räder, die quietschen, bekommen das meiste Fett.

  33. Sein Herz an Menschen zu hängen, denen man nichts bedeutet, ist Selbstverletzung.

    Else Pannek

  34. Man bekommt den Korb mit Reden nicht voll.

  35. Wenn der Mensch für den Gewinn auf der Strecke bleibt, bleibt es der Gewinn später auch.

    Else Pannek

  36. Der Wein ist ein Ding, in wunderbarer Weise für den Menschen geeignet, vorausgesetzt, dass er bei guter und schlechter Gesundheit sinnvoll und in rechtem Maße verwandt wird.

    Hippokrates von Kós

  37. Die Gutmütigkeit gemeiner Menschen gleich dem Irrlicht. Vertraue nur seinem gleißenden Schein, es führt dich gewiss in den Sumpf.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  38. Alle Menschen neigen zum Irrtum; und die meisten von Ihnen sind in vielerlei Hinsicht der Versuchung des Irrtums durch Leidenschaft oder Interesse ausgesetzt

    John Locke

  39. Finanzleute sind langweilige Menschen. Sie sehen Pläne mit einen einzigen Gedanken an: Wieviel Geld kann man dabei herausschlagen?

    John Knittel

  40. Alles, was existiert, muss einen Namen tragen. Was nicht benannt ist, existiert nicht für den Menschen.

    Oswald Spengler

  41. Die Zeit bekehrt mehr Menschen als die Vernunft.

    Thomas Paine

  42. Erfahrung bezahlt man teuer, obwohl man sie gebraucht billiger haben könnte.

  43. Geld: der beste Köder um nach Menschen zu fischen.

    Thomas Fuller

  44. Viele Menschen halten ihre Phantasie für ihr Gedächtnis.

    Joseph Billings

  45. Träume verhauchen - und nackte, geschundene Menschen erwachen

    Emil Gött

  46. Freundliche Worte sind leicht, Freundschaft ist schwer.

  47. Wer eisern schweigt, kann kein Blech reden!

  48. Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.

    Alexandre Talleyrand

  49. Wo genügend Flaschen sind, darf man den Mund ruhig voll nehmen!

  50. Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …

    Rainer Maria Rilke

  51. Manche Menschen bilden sich ein, den Ton anzugeben, dabei pfeifen sie nur aus dem letzten Loch

  52. Nicht alles was zwei Backen hat ist ein Gesicht.

  53. Für die einen ist es Klopapier, für die anderen die längste Serviette der Welt.

  54. Wie alt ein Mann ist, erkennt man daran, ob er zwei Stufen oder zwei Tabletten auf einmal nimmt.

  55. Im Gespräch mit einem wirklichen Menschen lernt man an einem Abend mehr, als in zehn Jahren aus Büchern.

  56. Das Leben kann schöner sein, als die Menschen zugeben. Nicht in der Vernunft, sondern in der Liebe ist Weisheit

    André Gide

  57. Gott hat jedem Menschen die Fähigkeit verliehen, etwas zu erreichen. Keinen Menschen hat er ohne alle Talente gelassen.

    Martin Luther King

  58. Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen: Solche, die sich zu Tode arbeiten, solche, die sich zu Tode sorgen, und solche, die sich zu Tode langweilen.

    Winston Churchill

  59. Die beste Beschreibung des Menschen ist meiner Ansicht nach: der undankbare Zweifüßler.

    Fjodor M. Dostojewski

  60. Tapferkeit ist ein Anfall, der bei den meisten Menschen schnell vorübergeht.

    Mark Twain