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Sprüche über Menschen

1311 Sprüche — Seite 8

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. In mir schlummert ein Genie - nur wird das Biest nicht wach!

  2. Wenn du immer das letzte Wort haben willst, solltest du mehr Selbstgespräche führen.

  3. Je mehr die Menschen an Sterne glauben, desto weniger glauben sie an das, was über den Sternen ist.

    Albert Schweitzer

  4. Wir werden niemals wirklich erwachsen, nur älter und älter!

  5. Die beste Beschreibung des Menschen ist meiner Ansicht nach: der undankbare Zweifüßler.

    Fjodor M. Dostojewski

  6. Man kann die Menschen in drei Klassen einteilen: Solche, die sich zu Tode arbeiten, solche, die sich zu Tode sorgen, und solche, die sich zu Tode langweilen.

    Winston Churchill

  7. Die guten Herrscher bringen den Menschen eine Ordnung, die sie fröhlicher macht.

  8. Lieber einen zweiten Frühling als dritte Zähne.

  9. Männer sind wie Wasserkessel. - Wenn du sie heiß machst, kochen und pfeifen sie. Und dann lassen sie nur noch Dampf ab

  10. All unser Übel kommt daher, dass wir nicht allein sein können.

    Arthur Schopenhauer

  11. Wer dieses nicht weiß, kann doch jenes wissen.

  12. Eigentlich ist es nur des Menschen, gerecht zu sein und Gerechtigkeit zu üben; denn die Götter lassen alle gewähren: Ihre Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.

    Ludwig Anzengruber

  14. Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken.

    Henry Ford

  15. Glauben heißt: durch den Horizont blicken.

  16. Klein ist das Eichhörnchen. Aber es ist kein Sklave des Elefanten.

  17. Den Wert von Diamanten und Menschen kann man erst ermitteln, wenn man beide aus der Fassung bringt

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Ein Kritiker ist ein Mensch, der den Weg weiß, aber nicht Auto fahren kann

  19. Wer den Menschen nicht dankt, gibt damit auch seine Undankbarkeit gegen Gott zu erkennen

    Johannes Calvin

  20. Die Menschen in ihrer Überheblichkeit sind wie die umherspringenden Frösche; aber sie können nicht so weit springen, als dass sie Gott zu verletzen vermöchten. Sie wollen ihre Flügel ausbreiten, aber …

    Johannes Calvin

  21. Wer sein Gewissen dem Ehrgeiz opfert, verbrennt ein Bild, um die Asche zu bekommen.

  22. Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

    Epikur

  23. Wen seine Mutter nicht lehrt, den lehrt die Welt.

  24. Der Besitz besitzt. Er macht die Menschen kaum unabhängiger.

    Friedrich Nietzsche

  25. Die Dankbarkeit der meisten Menschen ist nur der geheime Wunsch, noch mehr zu bekommen.

    François de la Rochefoucauld

  26. Du lernst den Baum kennen, wenn du dich an ihn lehnen willst.

  27. Zeige den Menschen ein heiteres Gesicht, denn sie müssen es ansehen.

  28. Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.

  29. Die Hälfte der Menschen lacht auf Kosten der anderen.

    Philippe Destouches

  30. Wenn du die Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.

    Mutter Theresa

  31. Das Rationale am Menschen sind die Einsichten, die er hat. Das Irrationale an ihm ist, dass er nicht danach handelt

    Friedrich Dürrenmatt

  32. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky

  33. Gebete ändern nicht die Welt. Aber die Gebete ändern Menschen und Menschen ändern die Welt.

    Albert Schweitzer

  34. Frauen sind wie Krawatten: Hat man sie zweimal umschlungen, hat man sie am Hals

  35. Wer den Häuptling an seine Schuhe erinnert, wird sie auch holen müssen.

  36. Ein zu reicher Fang schädigt das Netz.

  37. Wer getragen wird, weiß nicht, wie weit die Stadt entfernt ist.

  38. Der Horcher an der Wand hört seine eig'ne Schand'

  39. Wer Menschen gewinnen will, muss das Herz zum Pfande einsetzen.

    Adolph Kolping

  40. Der Fortschrittsgedanke der Zivilisation hat sich als ein Übermut des Menschen entschleiert

    Karl Theodor Jaspers

  41. Meine Absicht ist es, die Menschen von den falschen Vorstellungen zu befreien, die ihnen Gott als einen absoluten Herrscher darstellen, despotisch Macht ausübend, wenig geeignet und wenig wert, gelieb …

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  42. Der Mensch kann unendlich viel, wenn er die Faulheit abgeschüttelt hat und sich vertraut, dass ihm gelingen muss, was er ernstlich will.

    Ernst Moritz Arndt

  43. Sorge ist ein kostbarer Schatz, den man nur den Freunden zeigt.

  44. Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf

    Platon

  45. Ärzte schütten Medikamente, von denen sie wenig wissen, zur Heilung von Krankheiten, von denen sie weniger wissen, in Menschen, von denen sie nichts wissen.

    Voltaire

  46. Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.

  47. Gute Menschen reizen die Geduld, böse die Phantasie

    Oscar Wilde

  48. So schlecht es ist, jemand zu seinem Unglücke, so unweise ist es, einen Menschen zu seinem Glücke zwingen zu wollen.

    Georg Ebers

  49. Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden

    Friedrich der Große

  50. Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Mercedes zur Arbeit.

  51. Wenn ich für meine Arbeit als Hausfrau bezahlt würde, könnte ich mir längst einen Hausmann leisten!

  52. Wenn des Richters Maulesel stirbt, geht jedermann zum Begräbnis. Wenn der Richter selber stirbt, geht niemand.

  53. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.

  54. Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen Sie über die Runden

    Martin Luther King

  55. Keiner von uns weiß, was er Menschen gibt. Es ist für uns verborgen und soll es bleiben. Manchmal dürfen wir ein wenig davon sehen, um nicht mutlos zu werden. Das Wirken der Kraft ist geheimn …

    Albert Schweitzer

  56. Sportler leben nicht länger, sie sterben nur gesünder.

  57. Wer barfuss geht, dem kann man nichts in die Schuhe schieben.

  58. Jeder schliesst von sich auf andere und berücksichtigt nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.

    Heinrich Zille

  59. Ebbe folgt nicht auf Ebbe. Dazwischen ist die Flut.

  60. In der Nase bohren ist bei manchen die einzige Art, in sich zu gehen.