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Sprüche über Pflicht

413 Sprüche — Seite 18

Nicht alles, was getan werden muss, entspringt Neigung oder persönlichem Vorteil. Pflicht meint jene innere oder äußere Verbindlichkeit, die Handeln fordert, auch wenn es unbequem ist oder keinen unmittelbaren Lohn verspricht. Deshalb gehört dieses Thema zu den ernsten Grundlagen eines verantwortlichen Lebens.

Ihre Würde zeigt sich darin, dass sie den Menschen über bloße Stimmung und Bequemlichkeit hinaushebt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Pflicht mit Haltung, Verlässlichkeit und dem Bewusstsein verbunden ist, dass Freiheit ohne Bindung leicht ins Beliebige kippt.

  1. Wer die Geiß angenommen hat, muss sie hüten.

  2. Wer sein eigen Pferd reiten will, muss seinen eigenen Hafer füttern.

  3. Sind die Hasen erlegt, schlachtet man die Hunde.

  4. Die erste Gunst ist Gunst, die zweite schon Verpflichtung.

  5. Was unerreichbar ist, das rührt uns nicht! Doch was erreichbar, sei uns goldne Pflicht.

    Gottfried Keller

  6. Die Bibel ist ein Brief, den mein Gott mir hat schreiben lassen, wonach ich mich ausrichten soll und wonach mein Gott mich richten wird.

    Johann Albrecht Bengel

  7. Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.

    Friedrich von Schiller

  8. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Kinder arbeiten lernen. Der Mensch ist das einzige Tier, das arbeiten muß.

    Immanuel Kant

  9. Ständige Arbeit wird leichter durch Gewöhnung.

    Demokrit

  10. Die Welt ist nicht aus Brei und Mus geschaffen, deswegen haltet euch nicht wie Schlaraffen: Harte Bissen gibt es zu kauen; wir müssen erwürgen oder verdauen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Das letzte Vergnügen im Leben ist das Bewußtsein, aus der Pflicht entlassen zu sein.

    William Hazlitt

  12. Der Schüler hält seine Arbeit für schwer, doch sie bedeutet nur Wagen zu sein, wo der Lehrer Pferd sein muss.

    August Strindberg

  13. Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  14. Das Leben gab den Sterblichen nichts ohne große Arbeit.

    Horaz

  15. Unsere Seele muss, wenn sie nicht verkommen will, jeden Tag ihre Wäsche wechseln.

    Gottfried Keller

  16. Dein tägliches Quantum Sonnenschein mußt du dir täglich selbst verdienen.

    Hermann Sudermann

  17. Der Mensch muss sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren ist unsere Aufgabe

    Johann Heinrich Pestalozzi

  18. Der Name "Menschenrechte" kann ohne "Menschenpflichten" nicht genannt werden, beide beziehen sich aufeinander.

    Johann Gottfried Herder

  19. Das Publikum soll streng sein, soll pfeifen - aber sein Beifall soll mich zu nichts verpflichten.

    Giuseppe Verdi

  20. Die Wissenschaft war die größte Leidenschaft meines Lebens . Ich käme mir vor wie ein Dieb, wenn ich einen Tag verlebt hätte, ohne zu arbeiten.

    Louis Pasteur