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Sprüche über Pflicht

413 Sprüche — Seite 8

Nicht alles, was getan werden muss, entspringt Neigung oder persönlichem Vorteil. Pflicht meint jene innere oder äußere Verbindlichkeit, die Handeln fordert, auch wenn es unbequem ist oder keinen unmittelbaren Lohn verspricht. Deshalb gehört dieses Thema zu den ernsten Grundlagen eines verantwortlichen Lebens.

Ihre Würde zeigt sich darin, dass sie den Menschen über bloße Stimmung und Bequemlichkeit hinaushebt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Pflicht mit Haltung, Verlässlichkeit und dem Bewusstsein verbunden ist, dass Freiheit ohne Bindung leicht ins Beliebige kippt.

  1. Wisset, dass dieses Leben ein Elend ist und keine Seligkeit.

    Ulrich Zwingli

  2. Alles was ich heute tue, ist wichtig, gebe ich doch einen ganzen Tag meines Lebens dafür.

    George Bernard Shaw

  3. Je mehr der Mensch für sich wirkt, desto mehr bildet er sich für die Gemeinschaft. Je größer die Gemeinschaft und der Zwang, desto leichter wird er zum billigen Werkzeug.

    Wilhelm von Humboldt

  4. Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.

    Ralph Waldo Emerson

  5. Alles gut tun, was man nach seinem Beruf zu tun verpflichtet ist – das ist die wahre und gründliche Heiligkeit

    Vinzenz von Paul

  6. Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Arbeitsplätze schaffen ist die vornehmste Verpflichtung eines Unternehmens gegenüber der Gemeinschaft.

    Walter Scheel

  8. Da man in das Leben sich hat fügen müssen, wieviel leichter sollte man sich in den Tod fügen können.

    Wilhelm Raabe

  9. Die Regierung, sogar die beste, ist nichts anderes als ein notwendiges Übel, die schlechteste ist unerträglich

    Thomas Paine

  10. Der Mensch lebt durch die Liebe der Vorfahren in Pflicht für die Nachkommen, nicht von seinem Verdienst, sondern nach seinem Gewissen.

    Carl Friedrich Paul Ernst

  11. Gastfreundschaft ist die Tugend, welche uns veranlasst, gewissen Menschen Nahrung und Obdach zu geben, die beides nicht nötig haben.

    Ambrose Bierce

  12. Der Bürokrat tut seine Pflicht von 8 bis 2, mehr tut er nicht.

  13. Der Gegensatz zur Pflicht ist nicht die Pflichtlosigkeit, sondern die Verantwortung.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  14. Das Praktische am Urlaub ist, dass er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt.

  15. Die Last, die man liebt, ist nur halb so schwer

  16. Es gilt zu erkennen, dass die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

    Emile Zola

  17. Mein Vater lehrte mich zu arbeiten, aber er hat mich nicht gelehrt, es gern zu tun.

    Abraham Lincoln

  18. Wir Menschen bereiten Schmerz schon bei unserem Eintritt in die Welt, und Jammer, wenn wir sie verlassen, und so ist es unsere Schuldigkeit, in der Zwischenzeit das Leiden zu bekämpfen und Freuden zu …

    Georg Ebers

  19. Liebe hat ihre eigene Sphäre, ihre eigenen Zwecke, ihre eigenen Pflichten, die von denen der Ehe himmelweit unterschieden sind.

    Jakob Michael R. Lenz

  20. Wenig Arbeit ist eine Bürde, viel Arbeit eine Freude

    Victor-Marie Hugo