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Sprüche über Pflicht

413 Sprüche — Seite 7

Nicht alles, was getan werden muss, entspringt Neigung oder persönlichem Vorteil. Pflicht meint jene innere oder äußere Verbindlichkeit, die Handeln fordert, auch wenn es unbequem ist oder keinen unmittelbaren Lohn verspricht. Deshalb gehört dieses Thema zu den ernsten Grundlagen eines verantwortlichen Lebens.

Ihre Würde zeigt sich darin, dass sie den Menschen über bloße Stimmung und Bequemlichkeit hinaushebt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng Pflicht mit Haltung, Verlässlichkeit und dem Bewusstsein verbunden ist, dass Freiheit ohne Bindung leicht ins Beliebige kippt.

  1. Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.

    Gottfried Keller

  2. Willst du deine Arbeit so verrichten, wie Gott sie verlangt, dann verrichte sie aus Liebe

    Vinzenz von Paul

  3. Das Wort "Familienbande" hat einen Beigeschmack von Wahrheit.

    Karl Krauß

  4. Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.

    Henry Ward Beecher

  5. Nach den Jahren der Last kommt die Last der Jahre

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Essen ist ein Bejdürfnis, geniessen eine Kunst

    François de la Rochefoucauld

  7. Belaste dich nicht mit Hass. Er ist eine schwerere Bürde, als du denkst.

    Marie Marquise de Sévigné

  8. Des Lebens Mühe lernt uns allein des Lebens Güter zu schätzen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Nichts wissen ist keine Schande, wohl aber, nichts lernen wollen

  10. Es ist leichter, alle zu lieben als einen. Die Liebe zur ganzen Menschheit kostet gewöhnlich nichts als eine Phrase; die Liebe zum Nächsten fordert Opfer.

    Peter Rosegger

  11. Am Morgen sehr früh ist viel zu spät für das, was man Abend vorher hätte tun sollen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  12. Heiraten heißt, seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.

    Arthur Schopenhauer

  13. Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.

    José Ortega y Gasset

  14. Die Bildung wird täglich geringer, weil die Hast größer wird.

    Friedrich Nietzsche

  15. Ich schlief und träumte, das Leben wäre Freude, ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht; ich handelte - und siehe: Die Pflicht war Freude.

    Rabindranath Tagore

  16. Ich glaube herausgefunden zu haben, wofür die Woche gut ist: Nämlich, um sich von den langweiligen Sonntagen zu erholen.

    Mark Twain

  17. Ach der Tugend schöne Werke, gerne möcht ich sie erwischen, doch ich merke, doch ich merke, immer kommt mir was dazwischen

    Wilhelm Busch

  18. Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, sondern wir müssen uns nach der Wahrheit richten.

    Matthias Claudius

  19. Man sieht erst ein, was der Mensch zu leisten im Stande ist, wenn zu allem, was bloß das Pflichtgefühl in Anspruch nimmt, noch eine Lieblingsbeschäftigung winkt, nach welcher er die sehnlichsten Blick …

    Ida Hahn - Hahn

  20. Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, das wir können.

    Ralph Waldo Emerson