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Sprüche über Tot

313 Sprüche — Seite 13

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Leib und Seele in Harmonie find'st im Grab du, vorher nie.

    Conrad Ferdinand Meyer

  2. Hör ich das Mühlrad gehen: Ich weiß nicht, was ich will - ich möcht am liebsten sterben, da wär's auf einmal still!

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  3. Die Journalisten sind die Geburtshelfer und die Totengräber der Zeit.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  4. Der Sarg, das sind die Bretter, welche die andere Welt bedeuten.

    Daniel Spitzer

  5. Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach

  6. Erloschen ist das Leben dein, du wolltest gern noch bei uns sein. Dein Wille war stark,du wolltest die Krankheit bezwingen und wusstest nicht, was sie verbarg. Vergeblich war dein Ringen. Wie schme …

  7. Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.

    Gorch Fock

  8. Ein Heiliger ist ein toter Sünder, bearbeitet und neu herausgegeben.

    Ambrose Bierce

  9. Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind glückliche Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

  10. Was einer ist, was einer war, beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt, wir schaudern erst, wenn sie verstummt

    Hans Carossa

  11. Meine Zeit steht in deinen Händen.

  12. Enttäuschungen töten nicht und Hoffnungen lassen leben.

    George Sand

  13. Wenn man seit seiner Kindheit nicht mehr weinen konnte, können die neugewonnenen Tränen Tau und fruchtbarer Regen für die vom Austrocknen bedrohte Seele sein.

  14. Gefühllosigkeit der Trauer vorziehen, bedeutet aktive Gesundheitshemmung zu betreiben.

  15. Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich

    Oscar Wilde

  16. Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Keinem ist das Leben so süß wie dem, der jede Todesfurcht verloren hat

    Samuel Smiles

  18. Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …

    Laotse

  19. Nach der Hochzeit ist man ein Jahr lang froh, nach dem Begräbnis zwei Jahre lang traurig.

  20. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux