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Sprüche über Tot

313 Sprüche — Seite 9

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Die Lächerlichkeit tötet sicherer als jede Waffe.

  2. Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wieder sehen. Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen.

  4. Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen Den Vorhang zu und alle Fragen offen.

    Bertolt Brecht

  5. Schöne Tage, nicht weinen, wenn sie vergangen, sondern lachen, dass sie gewesen

    Rabindranath Tagore

  6. Unsere Heimat aber ist der Himmel!

  7. Die Welt vergeht mit ihrer Pracht, die Zeit entflieht - eh du's gedacht, und alles nimmt dir einst der Tod, nur eins dir bleibt - nur ich, dein Gott!

  8. Wenn das Schwein am fettesten ist, hat es den Metzger am meisten zu fürchten.

    Abraham a Sancta Clara

  9. Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können

  10. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

  11. Ich bin doch nicht der erste Mensch, der zu sterben hat auf dieser Erde.

    Epiktet

  12. Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann.

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemei …

    Hieronymus

  14. Für jeden steht ein Tag fest, kurz und unwiderruflich ist unser aller Zeit.

    Vergil

  15. Lieber auf Erden den Kummer tragen, als in der Erde begraben sein.

  16. Der Geizhals und das Schwein sind zu nichts nütze ehe sie tot sind.

  17. Unsere Herzen sind unendlich traurig. Augenblicke - Erinnerungen an Dich sind unser Trost und bleiben ein wacher Traum, unsere Tränen begleiten Dich

  18. Des einen Tod, des andern Brot

  19. Den Kirchhof deckt die Sünden der Ärzte zu

  20. Die Katze beweint die getötete Maus.