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Sprüche über Tot

313 Sprüche — Seite 10

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Man stirbt, wie man lebte; das Sterben gehört zum Leben, nicht zum Tod.

    Ludwig Marcuse

  3. Das Leben kann als ein Traum angesehen werden und der Tod als Erwachen.

    Arthur Schopenhauer

  4. Wie gutes Tagwerk frommen Schlummer bringt, so rechtes Leben einen fröhlichen Tod.

    Leonardo da Vinci

  5. Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen. Wer ist, der uns Hilfe bringt, dass wir Gnad erlangen? Das bist du, Herr, alleine. Uns reuet unsre Missetat, die dich, Herr, erzürnet hat. Heilige …

    Martin Luther

  6. Ich scheide endlich aus dieser Welt, wo das Herz entweder zerbrechen oder zu hartem Erz werden muss.

    Nicolas Chamfort

  7. Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist.

    Leonardo da Vinci

  8. Gott hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu trösten alle Trauernden. Die in Trauerkleidung herumgehen sollen wieder Gewänder des Lebens …

  9. Man muss lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.

    Jean de la Bruyère

  10. Die Ruhe tötet, nur wer handelt, lebt.

    Theodor Körner

  11. Wenn ein Freund geht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt.

    Bertolt Brecht

  12. Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen, und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen, welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben. Um mich der Tod will werben, im Tod w …

    Jakob Arcadelt

  13. O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh! Es wagt der alte Apfelbaum, Herze - wag's auch du.

    Theodor Fontane

  14. Der Erben Weinen ist nur unterdrücktes Lachen.

    Publius Syrus

  15. Kein Toter ist so begraben wie eine erloschene Leidenschaft

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Es liegt im Wesen des Akademischen, nur das Tote zu berücksichtigen, ganz sicher ist man nur dessen, was sich nicht mehr rühren kann.

    Ludwig Marcuse

  17. Um Kritik wirklich zum Schweigen zu bringen, muss man sterben.

  18. Unser Leben heißt Liebe, und nicht mehr lieben heißt nicht mehr leben.

    George Sand

  19. Dann - erst dann wenn wir im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht sehen, wenn wir im Gesang der Vögel deine Stimme nicht hören, wenn wir in fremden Gesichtern deines nicht suchen, dann, erst dann bi …

  20. Hab keine Angst, dass das Leben einmal zu Ende geht. Hab eher Angst, dass es nie richtig anfängt.

    John Henry Newman