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Sprüche über Tot

313 Sprüche — Seite 5

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Denken und Wissen sollten immer gleichen Schritt halten. Das Wissen bleibt sonst tot und unfruchtbar.

    Wilhelm von Humboldt

  2. Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren.

    Johann Gottfried Seume

  3. Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.

    Friedrich Nietzsche

  4. Wenn man sieht, was die heutige Medizin fertig bringt, fragt man sich unwillkürlich: Wie viele Etagen hat der Tod?

    Jean-Paul Sartre

  5. Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kunden nur raten, Efeu zu pflanzen.

    George Sand

  6. Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, daß ihr nicht das Leben tötet.

    Leopold von Ranke

  7. Das Leben ist wie ein Hauch, das eine Weile sichtbar ist und dann wieder verschwindet

  8. Liegt der Grenni tot im Keller, war die Ari wieder schneller! Liegt die Ari tot daneben, war der Grenni noch am Leben.

  9. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus .....

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  10. Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.

  11. Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  12. Ein Dramatiker stirbt heute nicht einmal, sondern mehrmals, umgebracht von den Regisseuren seiner Stücke.

    August Bebel

  13. Den nächsten Krieg gewinnt der Tod, da hilft kein Gott uns aus der Not. Drum laß die Rüstung verrosten im Westen und im Osten.

  14. Leben? Wohl dem, dem es spendet Arbeit, Freunde, täglich Brot. Doch das Beste, was es sendet, ist das Wissen, dass es endet, ist der Ausgang, ist der Tod.

    Theodor Fontane

  15. Alle versuchen, ihre Zeit totzuschlagen, aber niemand will sterben

  16. Die Ehe ... ist die allerdümmste soziale Selbstaufopferung, nur unsere Kinder haben einen Nutzen davon, und den Preis erfahren sie erst dann, wenn ihre Pferde die Blumen abgrasen, die auf un …

    Honoré de Balzac

  17. Der Humor ist das bewusste Einatmen des Lebens, das nach dem Verhauchen nichts mehr fragt.

    Emil Gött

  18. Oft denke ich an den Tod, den herben, und wie am End' ich's ausmach?! Ganz sanft im Schlafe möcht' ich sterben und tot sein, wenn ich aufwach!

    Karl Spitzweg

  19. Aller Tod in der Natur ist Geburt, gerade im Sterben erscheint sichtbar die Erhöhung des Lebens

    Johann Gottlieb Fichte

  20. Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.

    Saadi Moscharrefoddin