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Sprüche über Tot

313 Sprüche — Seite 16

Wenn Leben erloschen ist, bleibt für die Zurückbleibenden eine Wirklichkeit, die schwer in Worte zu fassen ist. Das Totsein markiert jene endgültige Grenze, an der Bewegung, Stimme und Gegenwart enden und Erinnerung an ihre Stelle tritt. Deshalb berührt dieses Thema nicht nur das Denken, sondern vor allem das Empfinden.

Seine Schwere liegt in der Unumkehrbarkeit und in der Leere, die danach zurückbleibt. Die Sprüche zu diesem Thema geben dem Blick auf das Ende des Lebendigen eine ernste Sprache und lassen spüren, wie nah Totsein und Erinnerung beieinander liegen.

  1. Das Leben ist eine Krankheit, die tödlich endet

    Abraham Cowley

  2. Wir sind das, was dann übrig bleibt, wenn das Vergängliche von uns genommen ist.

    Karl Robert Eduard von Hartmann

  3. Gänse wollen immer im Nassen sein, lebendig im Wasser und tot im Wein.

    Giovanni Visconti

  4. Gott schickt am End uns Leiden, auf dass uns diese Welt, wenn wir nun von ihr scheiden, nicht mehr so mächtig hält.

    Justinus Andreas Christian Kerner

  5. Wenn das Leben vollendet ist, gehen wir mit leeren Händen fort.

  6. Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet

    Perikles

  7. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  8. Die erste Wasserkur war die Sintflut und die tötete mehr, als sie heilte.

    Charles Lamb

  9. Ein schönes Sterben ehrt das ganze Leben

    Francesco Petrarca

  10. Wer im Leben keine Richter hat, dem zahlt der Tod seine Missetat.

    Georg Rollenhagen

  11. Der betrauert die Toten, der nach ihrem Wunsche lebt.

    Edward Young

  12. Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.

    Julius Wilhelm Zincgref

  13. Es ist meistens leichter für etwas zu sterben als dafür zu leben.

    Camillo Benso Graf von Cavour