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Sprüche über Vergänglichkeit

493 Sprüche — Seite 15

Alles, was den Menschen umgibt und bewegt, trägt den Zug des Vorübergehenden in sich. Schönheit vergeht, Nähe verändert sich, Stunden entschwinden, und gerade in dieser Endlichkeit erhält das Leben seine Schärfe und seinen Ernst. Deshalb gehört Vergänglichkeit zu den stillen Grundthemen jeder tiefen Lebensbetrachtung.

Aus ihr erwächst nicht nur Wehmut, sondern auch ein besonderer Sinn für Gegenwart und Wertschätzung. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Verlust und Erkenntnis verbunden sind und warum das Bewusstsein des Endlichen viele Dinge nicht kleiner, sondern kostbarer erscheinen lässt.

  1. Kein Fluß fließt zu den Quellen zurück

  2. Kein Toter ist so begraben wie eine erloschene Leidenschaft

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Ich glaube, dass durch das Gefühl dem Geist einer Frau alles offenbar wird; nur bleibt es oft nicht darin haften.

    Guy de Maupassant

  4. Alles altert, selbst die Achtung, wenn man sich nicht in Acht nimmt.

    Joseph Joubert

  5. Alle Bücher lassen sich in zwei Klassen einteilen: In Bücher der Stunde und Bücher für alle Zeiten.

    John Ruskin

  6. Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.

  7. Schwach ist die Liebe, die mit dem Schwinden der Hoffnung selber schwindet oder gar erlischt.

    Bernhard von Clairvaux

  8. Das Märchen endet meist mit der Hochzeit, mit der Hochzeit aber meist auch das Märchen.

  9. Wenn jemandem gelänge, die Bibliotheken und sämtliche Bücher zu vernichten – dreißig Jahre später könnte kein Schlosser mehr auch nur eine Schraube anziehen.

    Thomas Alva Edison

  10. Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übrig geblieben ist

    Marie Curie

  11. Dankbarkeit ist eine gar wunderliche Pflanze: Sobald man ihr Wachstum erzwingen will, verdorrt sie

    Jeremias Gotthelf

  12. Nichts ist gewiss im Leben eines Menschen - ausser, dass er es verlieren muss.

    George Meredith

  13. Ist der Tod nicht eine herrliche Flucht vor allen Verfolgern, menschlichen und Schicksalsmächten? Mit einem wahren »salto mortale« bist du in einem andern Lande, und ohnmächtig stehen sie an deiner Le …

    August Pauly

  14. Der Weg, auf dem eine Regierung zugrunde geht, ist der, wenn sie bald dies, bald jenes tut, wenn sie heute etwas zusagt, und dies morgen nicht mehr befolgt.

    Otto von Bismarck

  15. Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die Seele

    Albert Schweitzer

  16. Die Liebe beginnt damit, dass man sich selbst betrügt, und sie endet damit, dass man andere betrügt

    Oscar Wilde

  17. Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  18. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

  19. Der Mensch ist eine Episode, ein Augenblick im Weltschicksal.

    Oswald Spengler

  20. Das Leben ist zu kurz,um einen schlechten Wein zu trinken!

    Johann Wolfgang von Goethe