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Sprüche über Vergänglichkeit

493 Sprüche — Seite 6

Alles, was den Menschen umgibt und bewegt, trägt den Zug des Vorübergehenden in sich. Schönheit vergeht, Nähe verändert sich, Stunden entschwinden, und gerade in dieser Endlichkeit erhält das Leben seine Schärfe und seinen Ernst. Deshalb gehört Vergänglichkeit zu den stillen Grundthemen jeder tiefen Lebensbetrachtung.

Aus ihr erwächst nicht nur Wehmut, sondern auch ein besonderer Sinn für Gegenwart und Wertschätzung. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie eng Verlust und Erkenntnis verbunden sind und warum das Bewusstsein des Endlichen viele Dinge nicht kleiner, sondern kostbarer erscheinen lässt.

  1. Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer.

    Zenon von Kition

  2. Freundschaft ist wie eine Spur, die im Sand verschwindet, wenn man sie nicht beständig erneuert.

  3. Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist

    Oscar Wilde

  4. Übel gewonnen - übel zerronnen.

  5. Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!

    Peter Altenberg

  6. Kein Feiertag, der kein Ende hat.

  7. Wem man gibt, der schreibt es in den Sand. Wem man nimmt, der meißelt es in den Fels.

  8. Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.

    Baruch de Spinoza

  9. Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmesst seine Bahnen auf das Fröhlichste!

    Euripides

  10. Wo der Verstand anfängt, hört der Mensch auf, Mensch zu sein.

    Donatien A. F. Marquis de Sade

  11. Eine wirkliche und wahrhafte Zauberin ist die Liebe: sie verwandelt Menschen, und sie erschafft Dinge, die es zuvor nicht gab - und wiederum nicht mehr gibt, wenn sie verschwunden ist.

    Diotima

  12. Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.

  13. Das Glück trägt den eigenen Sturz schon in sich selbst.

    Seneca

  14. Wer geliebt, kann nicht vergessen, wer vergisst, hat nie geliebt, wer geliebt und doch vergessen, hat vergessen, wie man liebt!

  15. Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.

    Carl Ludwig Schleich

  16. Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.

    Alfred de Musset

  17. Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.

    Gorch Fock

  18. Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.

    Wladimir Iljitsch Lenin

  19. Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

    Marcus Tullius Cicero

  20. Ehen und Weine werden mit den Jahren sauer

    Victor-Marie Hugo