1872 Sprüche — Seite 8
Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast
— Antoine de Saint-Exupéry
Nun ist es Zeit wegzugehen: für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen.
— Sokrates
Das Leben ist wie ein Hauch, das eine Weile sichtbar ist und dann wieder verschwindet
Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.
— Arthur Schopenhauer
Trauer ist eine leidvolle Erfahrung und Quelle von tiefem Schmerz. Wenn wir zu ihren tiefsten Wurzeln finden, werden wir eine Quelle entdecken, die mit ihrer kreativen Lebensenergie die Trauernden …
Wenn es an Protus nicht nässt, ein dürrer Herbst sich erhoffen lässt. (11. Sept.)
Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat
— Christian Friedrich Hebbel
Gebt dem kleinen Kind einen dürren Zweig, es wird mit seiner Phantasie Rosen daraus sprießen lassen
— Jean Paul
Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Alles ist Windhauch.
Wenn du stirbst, wird sich dein Körper in Tausende von Sternen verwandeln, die dann am Himmel leuchten und jeder; der in den Himmel schaut, wird sich in die Nacht verlieben
Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.
— William Somerset Maugham
Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.
— Mark Twain
Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.
— Georg Simmel
Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.
Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.
— Friedrich Nietzsche
Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.
Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken - die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang.
— Vincent van Gogh
Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht, um das Individuum aus sich heraus zu dem anderen hinzuführen. Im Wunsch such ich, den Gegenstand zu mir zu ziehen, in der Liebe w …
— José Ortega y Gasset
Alle wahren Muster des Geschmacks sind in der Natur.
— Jean-Jacques Rousseau
Du bist wie eine Rose, so schön und stachelig - drum halt ich dich nur lose, doch das für ewiglich.
Schatten und Rad vergleichbar sind Trauer und Freude des Lebens. Wie der Schatten verweilen sie nicht und wie das Rad drehen sie sich.
Erst müssen die raueren Stürme, die den Frühling ankündigen, verbraust sein, ehe die Blüte hervordringt.
— Wilhelm Schulz
Aber das ist ja das traurige Schicksal alternder Leute, dass sie so oft den Tod treuer Freunde zu beweinen haben.
— Francesco Petrarca
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus .....
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Sieh auf die Natur: Sie ist beständig in Aktion, steht nie still, und doch schweigt sie.
— Mahatma Gandhi
Die Unglücksfälle in der Welt sind zahlreicher als die Pfanzen der Erde.
Glückselig also ist ein Leben, welches mit seiner Natur im Einklang steht.
— Seneca
Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Wer die Natur nicht durch die Liebe kennenlernt, der wird sie nie kennenlernen.
— Friedrich von Schlegel
Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste .
— Jean Paul
Leben? Wohl dem, dem es spendet Arbeit, Freunde, täglich Brot. Doch das Beste, was es sendet, ist das Wissen, dass es endet, ist der Ausgang, ist der Tod.
— Theodor Fontane
Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst
— Carl Friedrich Paul Ernst
Die Rose stand im Tau, es waren Perlen grau, als Sonne sie beschienen, wurden sie zu Rubinen.
— Friedrich Rückert
In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm nicht von Gott offenbart werden.
— Hildegard von Bingen
Auch das kleinste Katzentier ist ein Meisterwerk
— Leonardo da Vinci
Die Liebe ist das einzige in der Natur, wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund findet und keine Grenze sieht.
— Friedrich von Schiller
Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, die Seele Gott, wenn sie in Gott aufgenommen.
— Angelus Silesius
Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.
— Baruch de Spinoza