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Sprüche über Erkenntnis

364 Sprüche — Seite 3

Manches wird erst dann wirklich verstanden, wenn sich Erfahrung, Nachdenken und inneres Sehen berühren. Erkenntnis ist deshalb mehr als das Sammeln von Fakten, denn sie verändert den Blick und oft auch die eigene Haltung zur Welt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Bewegungen geistigen Lebens.

Ihr Wert zeigt sich darin, dass sie nicht nur informiert, sondern verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie oft Erkenntnis mit Abstand, Schmerz oder Geduld verbunden ist und warum manche Einsichten erst reifen müssen, bevor sie tragfähig werden.

  1. Die meisten Studenten lernen nicht, um Einsicht zu erlangen, sondern um schwätzen zu können

    Arthur Schopenhauer

  2. Den Menschen geht es wie den Büchern, sie werden manchmal zu spät geschätzt.

    Honoré de Balzac

  3. Seine Seele zeigt der Mensch nur in seinem Tun

    Reinhold Messner

  4. Extreme Idealisten sind immer Feiglinge. Sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus.

    Jakob Bosshart

  5. Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind. Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind. Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind …

  6. Ohne Wahrheit kann es keine Erkenntnis geben.

    Mahatma Gandhi

  7. Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müßten, das sie verzehren.

    Bertha Freifrau von Suttner

  8. Wenn du einen Drachen malst, dann malst du seine Haut, nicht aber seine Knochen. Wenn du einen Menschen kennst, dann kennst du sein Gesicht, nicht aber sein Herz!

  9. Der Schmerz macht, dass wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, dass wir das Gute erkennen

    Heinrich von Kleist

  10. Von daher rühren auch die meisten Streitigkeiten, indem die Menschen ihre Gedanken nicht richtig darstellen oder die Gedanken des andern falsch deuten.

    Baruch de Spinoza

  11. Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.

    William Somerset Maugham

  12. Was uns aber eigentlich zu Bewußtsein kommen sollte und schon lange vorher hätte kommen sollen, ist das, dass wir als Übermenschen Unmenschen geworden sind.

    Albert Schweitzer

  13. In der gesamten Schöpfung sind geheime Heilkräfte verborgen, die kein Mensch wissen kann, wenn sie ihm nicht von Gott offenbart werden.

    Hildegard von Bingen

  14. Die Weisen heilen, was noch nicht krank ist.

  15. Eine Not kann dir mehr nützen als tausend Freuden.

    Johannes Bonaventura

  16. Man braucht Verstand, um zu erkennen, dass es Dinge gibt, an die der Verstand nicht heranreicht.

    Martin Kessel

  17. Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.

    Woodrow Wilson

  18. Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  19. Lernen Sie den Augenblick begreifen! Das Bewußtsein ist die höchste Lust des Lebens.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  20. Wenn auf Erden Glück möglich ist, dann erst, wenn wir die Größe der Frau begriffen haben.

    Maxim Gorki