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Sprüche über Erkenntnis

364 Sprüche — Seite 8

Manches wird erst dann wirklich verstanden, wenn sich Erfahrung, Nachdenken und inneres Sehen berühren. Erkenntnis ist deshalb mehr als das Sammeln von Fakten, denn sie verändert den Blick und oft auch die eigene Haltung zur Welt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Bewegungen geistigen Lebens.

Ihr Wert zeigt sich darin, dass sie nicht nur informiert, sondern verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie oft Erkenntnis mit Abstand, Schmerz oder Geduld verbunden ist und warum manche Einsichten erst reifen müssen, bevor sie tragfähig werden.

  1. Frauen suchen die Schuld bei sich, — Männer wissen, dass andere sie haben.

    Else Pannek

  2. Einst träumten wir, wir wären einander fremd. Wir wachen auf und erkennen, dass wir uns lieb haben

    Rabindranath Tagore

  3. Man wird immer finden, dass diejenigen, die wirklich wissen, die bescheidensten Menschen sind.

    Rudolf Steiner

  4. Ich erkenne die Wahrheit nur dann, wenn sie in mir zum Leben erwacht.

    Sören Kierkegaard

  5. Der trefflichste Bücherrevisor ist die Krankheit, sie lehrt uns, die Bilanz richtig zu stellen.

    Carl Ludwig Schleich

  6. Man kann laufen so weit man will, man sieht überall nur seinen eigenen Horizont.

    Max von Eyth

  7. Zweimal muss man in seinem Leben einsam sein, in der Jugend, um vieles zu lernen und eine Denkart zu erwerben, die Stich hält durchs Leben, und noch einmal im Alter, um alles zu überdenken, was un …

    Johann Georg Zimmermann

  8. Die in sich selbst ruhende, eigentliche Wahrheit ist mit Gott identisch. Erkenntnis des Wahren ist Wirkung der Wahrheit.

    Anselm von Canterbury

  9. Die Frau ist solange unterdrückt worden, dass sie gar nicht auf die Idee gekommen ist, sie könnte genauso gut, wenn nicht besser bergsteigen als der Mann

    Reinhold Messner

  10. Nicht zu lange rückwärts schauen! Die "großen Alten" sind Gipfel, zu denen man nicht aufsehn, sondern die man besteigen soll, um neue Fernsicht zu gewinnen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  11. Wir sind alle im Grunde neidisch, aber indem wir unseren Neid bezwingen, bessern wir uns.

    James Boswell

  12. Wir kennen uns eher aus in den Geheimkammern des Kaisers von China als in unserem eigenen Herzen.

    Johann Heinrich Jung-Stilling

  13. Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.

    Emanuel Wertheimer

  14. Einmal stirbst du, und dann ist alles Fragen zu Ende. Und wenn du stirbst, wirst du entweder alles erfahren, oder du wirst nicht mehr die Möglichkeit haben, zu fragen.

    Leo Tolstoi

  15. Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist Wissenschaft

    Henry Thomas Buckle

  16. Stört dich ein Fehler eines anderen, so übe an dir selbst das entgegengesetzte Gute. Dein Beispiel wirkt mehr als Worte.

    Theresia von Avila

  17. Nichts von dem, was wir an Erfahrung, gewonnen haben, wird jemals verloren gehen.

    William Ellery Channing

  18. Schläge von einem Freund sind wie das Essen von Rosinen

  19. Was dir Menschen geben, musst du bezahlen mit dem, was du hast oder teurer mit dem, was du bist.

    Ludwig Börne

  20. Argwöhne immer dem Lärm. Ein volles Fass lärmt niemals. Ein leeres ist ein ganzes Orchester.

    Polybios Dimitrakopoulos