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Sprüche über Erkenntnis

364 Sprüche — Seite 7

Manches wird erst dann wirklich verstanden, wenn sich Erfahrung, Nachdenken und inneres Sehen berühren. Erkenntnis ist deshalb mehr als das Sammeln von Fakten, denn sie verändert den Blick und oft auch die eigene Haltung zur Welt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Bewegungen geistigen Lebens.

Ihr Wert zeigt sich darin, dass sie nicht nur informiert, sondern verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie oft Erkenntnis mit Abstand, Schmerz oder Geduld verbunden ist und warum manche Einsichten erst reifen müssen, bevor sie tragfähig werden.

  1. Manchmal muss man gehen, um sich nicht zu entfernen.

    Christa Schyboll

  2. Hüte Dich vor dem Imposanten. Aus der Länge des Stieles kann man nicht auf die Schönheit der Blüte schließen.

    Peter Altenberg

  3. Zeige mir, wie du baust und ich sage dir, wer du bist

    Christian Morgenstern

  4. Nach der Hochzeit erkennt man des Weibes Bosheit.

  5. Wüssten wir, wie sehr wir einander fehlen werden, wir gingen behutsamer miteinander um.

    Else Pannek

  6. Der Wechsel vergnügt die menschlichen Sinnen, dies lehrt uns der Umgang und auch die Natur.

    Johann Christian Günther

  7. Es gibt einen Gedanken, der unsere ganze Lebensführung und Betrachtung verändern würde: Die Gewissheit unserer Unzerstörbarkeit durch den Tod.

    Christian Morgenstern

  8. Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt

    Thomas von Aquin

  9. Eine Erkenntnis geht manchmal über uns nieder wie ein Wolkenbruch über eine Landschaft - man erkennt sie nachher nicht wieder.

    Emil Gött

  10. Die soziale Abhängigkeit einer Rasse, einer Klasse oder eines Geschlechts erhält stets ihren Ausdruck in den Gesetzen und politischen Einrichtungen des betreffenden Landes.

    August Bebel

  11. Was man so manchem übelnimmt: dass er den Wert seiner Arbeit kennt.

    Otto Weiss

  12. Wenn wir über den Schatten streiten, übersehen wir das Wesentliche

    Aesop

  13. Oftmals zieht der Zorn der Sterblichen, schlimmer als Wahnsinn, was das innerste Herz lange verborgen, ans Licht.

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  14. Viele Leute, die glauben, die Scheidung sei ein Allheilmittel für jede Krankheit, müssen feststellen, dass das Mittel schlimmer ist als die Krankheit.

    Dorothea Lynde Dix

  15. Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewußt ist, dass sie rechnet.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  16. Ein Ruhestörer ist jemand, der die Bettdecke von der schlummernden Wahrheit wegzieht.

    Ludwig Börne

  17. Ganz oben auf der Liste meiner Erfahrungen steht die Erkenntnis, dass man unangenehmen Dingen nicht einfach aus dem Weg gehen kann.

    Henry Ford

  18. Man sagt nichts Wesentlich über den Dom aus, wenn man nur von den Steinen spricht.

    Antoine de Saint-Exupéry

  19. Der trefflichste Bücherrevisor ist die Krankheit, sie lehrt uns, die Bilanz richtig zu stellen.

    Carl Ludwig Schleich

  20. Man kann laufen so weit man will, man sieht überall nur seinen eigenen Horizont.

    Max von Eyth