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Sprüche über Erkenntnis

364 Sprüche — Seite 5

Manches wird erst dann wirklich verstanden, wenn sich Erfahrung, Nachdenken und inneres Sehen berühren. Erkenntnis ist deshalb mehr als das Sammeln von Fakten, denn sie verändert den Blick und oft auch die eigene Haltung zur Welt. Darum gehört dieses Thema zu den entscheidenden Bewegungen geistigen Lebens.

Ihr Wert zeigt sich darin, dass sie nicht nur informiert, sondern verwandelt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie oft Erkenntnis mit Abstand, Schmerz oder Geduld verbunden ist und warum manche Einsichten erst reifen müssen, bevor sie tragfähig werden.

  1. Wenn auf Erden Glück möglich ist, dann erst, wenn wir die Größe der Frau begriffen haben.

    Maxim Gorki

  2. Kommt ein Ochse in fremdes Land, er wird doch für ein Rind erkannt.

    Bernhard Freidank

  3. Mit offenen Augen und wachen Sinnen lassen sich Wunder entdecken.

    Else Pannek

  4. Manche Art zu Leben gleicht dem Träumen. Man wacht auf und sieht, dass viel Zeit vergangen ist. Man versucht weiter zu träumen oder sein Leben sinnvoll zu gestalten.

    Else Pannek

  5. Ein edles Herz verleugnet seine Gesinnung nicht; es ist ihm recht, wenn man ihm bis ins Innere sieht.

    Michel de Montaigne

  6. Eine Not kann dir mehr nützen als tausend Freuden.

    Johannes Bonaventura

  7. Die Kunst des Bergsteigens ist es, die Grenzen zwischen Feigheit und Wahnsinn zu erkennen. Mit anderen Worten - den grösstmöglichen Schwierigkeiten mit grösstmöglicher Vorsicht zu begegnen.

    Reinhold Messner

  8. In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist.

    Ernst Wiechert

  9. Ein Blick der Liebe und ein Wort der Ermunterung erreichen mehr als viele Vorwürfe.

    Don Bosco

  10. Und plötzlich weißt du, es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen

    Eckhart von Hochheim

  11. Alle Messungen in der Welt wiegen nicht ein Theorem auf, wodurch die Wissenschaft der ewigen Wahrheiten wahrhaft weiter gebracht wird.

    Carl Friedrich Gauß

  12. Am Tage, da ich meinen Pass verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, dass man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Stefan Zweig

  13. Die meisten schätzen nicht, was sie verstehen; aber was sie nicht fassen können, verehren sie

    Baltasar Gracián y Morales

  14. Die Menschen gehen in die Ferne, um die Berggipfel zu betrachten, doch an sich selbst gehen sie vorbei

    Augustinus

  15. Wäre es uns möglich, weiter zu sehen als unser Wissen reicht, vielleicht würden wird dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden.

    Rainer Maria Rilke

  16. Du weißt erst, was Trauer bedeutet, wenn die eigene Mutter stirbt.

  17. Erst wenn man selbst Kinder hat, erkennt man der eigenen Eltern Güte.

  18. Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum allererstenmal wirklich sieht.

    Christian Morgenstern

  19. Mancher flieht die Menschen und merkt nicht, dass er vor sich selbst fliehen möchte.

    Peter Sirius

  20. Es ist nicht möglich, mit Menschen zusammenzuleben, wenn man ihre Hintergedanken kennt.

    Albert Camus