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Sprüche über Gefahr

564 Sprüche — Seite 17

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Wir wandeln auf Glatteis und sind keinen Augenblick sicher, dass wir nicht fallen.

    Friedrich Vischer

  2. Wer sich vom Wolfe Rat lässt geben, dessen Schafen geht's ans Leben.

    Bernhard Freidank

  3. Es gibt im Seelenleben des Menschen feine, liebliche Dinge, die so zart sind, dass sie zerstört werden, wenn man sie mit Worten berührt.

    August Pauly

  4. Empfindlich ist das Auge des Freundes, ein Sandkorn verletzt es.

  5. Schafft die Tränen der Kinder ab! Das lange Regnen in den Blüten ist so schädlich!

    Jean Paul

  6. Wenn Du Dich in Gefahr glaubst, an einem Menschen zugrunde zu gehen, so rechne es ihm nicht gleich als Schuld an, sondern frage Dich vorerst, wie lange Du schon nach solch einem Menschen gesucht ha …

    Arthur Schnitzler

  7. Ein Mensch, der in Gefahr an das Risiko denkt, hat die Schlacht schon halb verloren.

    John Knittel

  8. Verjage die Fliege von der Stirn deines Freundes nicht mit dem Beil.

  9. Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.

  10. Ein gutes Zitat ist ein Diamant am Finger eines geistreichen Menschen und ein Pflasterstein in der Hand eines Narren.

    Joseph Roux

  11. Es ist sehr gefährlich einen Abgrund in zwei Sätzen zu überspringen

  12. Aus der Blume, aus der die Biene Honig saugt, saugt die Spinne Gift.

  13. Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.

    Sophokles

  14. Jeder Aufstieg in große Höhen geschieht auf einer Wendeltreppe.

    Francis Bacon

  15. Bedürfnisse nur an dem Maße subjektiver Wünsche und Meinungen gemessen, ruinieren jede Wirtschaft.

    Richard Rothe

  16. Solange noch ein wenig gelacht wird, sind die Dinge in Ordnung. Sobald dieser höllische Ernst wie eine ölige See aufkommt, ist alles verloren.

    David Herbert Lawrence

  17. Verachtung ist das Gefühl eines vorsichtigen Mannes für einen Feind, der zu mächtig ist, um ihn gefahrlos zu bekämpfen.

    Ambrose Bierce

  18. Frauen die schlecht kochen und welche kein gemütliches Heim zu schaffen vermögen, treiben ihren Mann aus dem Haus und dem Schnapsteufel in die Arme

    August Oetker

  19. Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.

    Jean Paul

  20. Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen

    Christian Johann Heinrich Heine