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Sprüche über Gefahr

564 Sprüche — Seite 18

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Wenn man sich beim Leben allzusehr auf die Finger sieht, lebt man nicht mehr. Der Blick schafft sich dann das, was er sucht, und man wird zu dem, was zu sein man sich einredet.

    André Gide

  2. Ein Feind ist zu viel, hundert Freunde sind zu wenig.

  3. Wenn man beim Stiche der Biene oder des Schicksals nicht stille hält, so reißet der Stachel ab und bleibt zurück.

    Jean Paul

  4. Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.

    Mark Twain

  5. Der Reiche setzt eher sein Leben für seinen Reichtum als seinen Reichtum für sein Leben aufs Spiel.

    Frank Wedekind

  6. Hüte Dich vor wirrem Weltgewühle; ohne Staub kommt keiner aus der Mühle.

    Julius Sturm

  7. Übe dich in Vorsicht bei deinen Geschäften. Die Welt ist voll Tricks und Betrug. Aber werde nicht blind für das, was dir an Tugend begegnet.

  8. Frauen haben eine Vorrat von Bosheiten, die in Gutmütigkeit gehüllt, mit Wohlwollen verbrämt sind, dass man damit einen Heiligen in Verdammnis stürzen, einen Affen ernst machen und einen Dämon zum Ers …

    Honoré de Balzac

  9. Die gefährlichste Sorte von Dummheit ist ein scharfer Verstand

    Hugo von Hofmannsthal

  10. Bei der Erfassung der richtigen Entscheidungen stehen meistens zwei Dinge im Gegensatz dazu: Die Eile und der Zorn.

    Thukydides

  11. Vernachlässige nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten!

  12. Der Genuß schwerer Speisen beeinträchtigt das innere Gleichgewicht; man wird krank.

    Ferdinand Ebner

  13. Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

    Oscar Wilde

  14. Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund.

    Friedrich Nietzsche

  15. Wer zu schwach ist, dir zu nutzen, ist noch stark genug, dir zu schaden

  16. Eher muss man darauf achten, mit wem man isst und trinkt, als was man isst und trinkt

    Seneca

  17. Adler haben große Flügel, aber auch scharfe Klauen.

  18. Viele Hunde sind des Hasen Tod.

  19. Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich.

  20. Sieh dich vor, dass der Sinn für das Große dir nicht abhanden kommt, ehe du es gewahr wirst.

    Friedrich von Schlegel