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Sprüche über Gefahr

564 Sprüche — Seite 24

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Was du ins Ohr flüsterst, wird tausend Meilen weit gehört.

  2. Gegen öffentliche Feinde im Staate ist jeder Bürger Soldat, sonst droht uns der Umsturz aller Ordnung.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  3. Wir tragen den Frieden wie ein Gewand, an dem wir vorne flicken, während es hinten reißt

    Wilhelm Raabe

  4. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift wird.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  5. Ein Rat vor der Gefahr ist Wein, nach der Gefahr Essig.

  6. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.

    Nicolaus Machiavelli

  7. Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

    Nicolaus Machiavelli

  8. Man kann sich das Leben auch durch zu großen Ernst verscherzen

    Peter Sirius

  9. Der Hirsch lebt auf dem Berg, aber sein Schicksal hängt in der Küche.

    Lü Bu We

  10. Bietet man den Wein vielen Gästen an, geht er bald zu Ende.

    Lü Bu We

  11. Unter allen Einmischereien ist die, die sich mit Mann und Frau beschäftigt, für alle Teile die verhängnisvollste.

    Elizabeth von Arnim

  12. Mutig ist, wer weiß, dass vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.

    Xenophon

  13. Auch die Fische des Königs haben Gräten

  14. Das Geschwätz zweier Menschen kann Häuser zum Einsturz bringen.

  15. Das Miauen der Katze ist das Glück der Mäuse

  16. Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben

    Stanislaw Brzozowski

  17. Jede Zufluchtsstätte der Vergangenheit ist ein Gefängnis.

    Stanislaw Brzozowski

  18. Sehr oft sind intellektuelle Strenge und erbarmungslose Logik nur äußere Formen einer tiefen, unaufgeklärten Bosheit.

    Stanislaw Brzozowski

  19. Wer sich allzu oft bückt, fängt an, krumm zu gehen und zu denken.

  20. Der jetzige Hang zu allgemeinen Gesetzen und Verordnungen ist der gemeinen Freiheit gefährlich

    Justus Möser