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Sprüche über Gefahr

564 Sprüche — Seite 7

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Nur einmal geht der Fuchs in die Falle

  2. Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks

    Konfuzius

  3. Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.

    Pindar

  4. Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

    René Descartes

  5. Rede sanft, aber trage einen großen Stock bei dir.

    Franklin D. Roosevelt

  6. Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.

    Annette von Droste-Hülshoff

  7. Im Namen der Familie verübt man die meisten Gemeinheiten. Sie liefert Rechtfertigungen en masse.

    Stanislaw Brzozowski

  8. Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  9. Wer Privilegien sät, wird Revolution ernten.

    Claude Tillier

  10. Gefahr droht immer dort, wo man seine eigenen Fehler nicht eingestehen will

  11. Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft.

    Friedrich Rückert

  12. Die Gefahr verschont denjenigen, der ihr die Stirn bietet.

    Emile Zola

  13. Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.

    Antoine de Rivarol

  14. Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.

    Alexander Puschkin

  15. Unaufmersamkeit lässt das Schiff stranden.

  16. Lobe den Brunnen, in den deine Schwiegermutter gefallen ist, aber schöpfe kein Wasser daraus

  17. Liebe ist so ungefährlich wie ein Löffel Salzsäure auf nüchternen Magen.

    Charles Baudelaire

  18. Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.

    John Steinbeck

  19. Wer von allen gehasst wird, kann nicht erwarten, lange zu leben.

    Pierre Corneille

  20. Ein dummer Freund macht mehr Ärger als ein kluger Feind.

    Iwan Turgenjew