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Sprüche über Sorgen

401 Sprüche — Seite 15

Was noch nicht eingetreten ist, kann das Herz oft stärker bedrängen als das Wirkliche selbst. Sorgen kreisen um Verlust, Unsicherheit und mögliche Gefahren und zeigen damit, wie eng Denken und Empfinden verflochten sind. Deshalb ist dieses Thema so alltäglich und zugleich so tief in der menschlichen Verletzlichkeit verankert.

Ihr Problem liegt darin, dass sie selten lösen, was sie unablässig bewegen. Die Sprüche zu diesem Thema fassen die Last des Vorausdenkens in Worte und erinnern daran, dass Vertrauen, Maß und Gegenwart oft heilsamer sind als endloses Grübeln.

  1. Es hat nicht jeder Abgrund ein Geländer.

  2. in Not und Gefahr sind Freunde rar.

  3. Aus manchen schwierigen Lebenslagen kann man sich nur mit ein wenig Tollheit retten.

    François de la Rochefoucauld

  4. Beim Bauen muss man schauen, um sich nicht zu verhauen, sonst kommt man in des Elends Klauen.

    Abraham a Sancta Clara

  5. Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.

    Theodor Heuss

  6. Es ist falsch, wenn man sich zu Herzen nimmt, was man in den Wind schlagen sollte.

    Baltasar Gracián y Morales

  7. Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  8. Wenn ein Kind erst einmal geboren ist, liegt es nicht mehr in unserer Macht, es nicht zu lieben oder nicht für es zu sorgen.

    Epiktet

  9. Die Freude flieht auf allen Wegen; der Ärger kommt uns gern entgegen.

    Wilhelm Busch

  10. Wer schnell arm werden will, der prozessiere und baue viel.

  11. Wenn Ärger, Not und Kummer und Sorgen dich bedrängen: Kopf hoch! Nur Fledermäuse lassen sich hängen.

  12. Laß einen Hund sorgen, der bedarf vier Schuhe.

  13. Indessen ist es bezeichnend für die menschliche Eitelkeit, dass sich jeder einbildet, das ganze All kümmere sich um seine kleinsten Sorgen.

    Jonathan Swift

  14. Und wenn sie alle dich verschrei'n, so wickle in dich selbst dich ein.

    Matthias Claudius

  15. Die Pflichterfüllung in schwerer Zeit ist das Herrlichste des Menschenloses.

    Paul Keller

  16. Wein erhöht den Geist und macht ihn geneigt zur Entflammung, und beim vollen Pokal schwinden die Sorgen dahin.

    Ovid

  17. Auf gebeugtem Rücken und eingezogenen Schultern nimmt jede Last Platz.

    Else Pannek

  18. Man lindert oft sein Leid, indem man es erzählt.

    Pierre Corneille

  19. Ein Wort befreit uns von der ganzen Last und Qual des Lebens; dies Wort heißt Liebe.

    Sophokles

  20. Es gibt keine guten Väter, das ist die Regel. Kinder machen, ausgezeichnet, Kinder haben, welche Unbill.

    Jean-Paul Sartre